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Veränderung ist eine Entscheidung! Unser Weg zur esentri evolution – Start with WHY

Start with WHY

Ich möchte als CEO mit dieser kleinen Blogserie einen Einblick in unsere Überlegungen bei esentri geben. Immer wieder werden wir gefragt, was uns angetrieben hat ein eigenes Unternehmen zu gründen und welche Motivation dahintersteht. Auch als Gründer stellt man sich diese Fragen und man muss sich auch immer wieder reflektieren, ob man noch auf dem richtigen Weg ist – sofern man ihn natürlich kennt, denn so einfach ist das gar nicht.

Der Golden Circle von Simon Sinek half bei der Suche nach dem WHY

Aus vielen Gesprächen mit Geschäftspartnern weiß ich, dass sich unheimlich viele Unternehmen schwer tun ihr „innerstes Ich“, ihre DNA und ihren Sinn zu finden. Im Idealfall findet man sogar nur ein einziges Wort dafür… Es mag sich kurios anhören, aber das „Warum“ war auch bei uns bis vor wenigen Monaten schwer zu formulieren – und doch war es von Anfang an da und hat inzwischen zahlreiche großartige Persönlichkeiten angezogen.

Besonders inspiriert hat uns vor vielen Jahren schon das Video von Simon Sinek zum Golden Circle, der erklärt, warum manche Organisationen anziehender sind, als andere. Im Zentrum steht dabei das „Warum“! Hat man das „Warum“ gefunden, kann es unwahrscheinliche Kräfte freisetzen und die Organisation kann ihr komplettes Potential entfalten. Aber der Reihe nach, wir kommen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals darauf zurück.

Welches ist der widerstandsfähigste Parasit? Ein Bakterium, ein Virus? Ein Gedanke!
Resistent, hochansteckend. Wenn ein Gedanke einen Verstand erstmal infiziert hat,
ist es fast unmöglich, ihn zu entfernen!

(aus dem Film „Inception“)

Im Film „Inception“ versucht ein Spezialistenteam Träume zu nutzen, um Opfern einen Gedanken ins Unterbewusstsein einzupflanzen. Von dort aus wirkt er und beeinflusst das reale Verhalten der Opfer, die fortan von diesem Gedanken gesteuert werden. Manchmal kommt es mir so vor, als wäre auch uns ein solcher Gedanke eingepflanzt worden und dieser arbeitet permanent im Unterbewusstsein. Simon Sinek sagt, man entscheidet auf Grund des Warums.
Das Problem dabei: man kennt den Gedanken zunächst nicht, man kann nur seine Auswirkung beobachten.

Wie wir unser WHY gefunden haben

Was haben wir uns den Kopf zerbrochen! Selbst eigens engagierte Agenturen konnten uns nur bedingt helfen den esentri USP zu finden, den man doch unbedingt braucht – zumindest behaupten das doch alle, oder?

Um unserem Warum auf die Spur zu kommen, haben wir daher am Ende selbst all unsere historischen Marketingmaterialien analysiert, die erste Webseite nochmals angeschaut und alle von uns jemals gesendeten Botschaften auf Sinn und Zweck untersucht:

  • Warum hat sich das gut angefühlt?
  • Warum wollen wir diese Emotion erzeugen?
  • Warum passt dieses Bild und nicht ein anderes?
  • Warum investieren wir so viel in Innovation?
  • Warum entscheiden wir uns für Technologie A und nicht B?
  • Warum konnten wir den Vertrag X so nicht akzeptieren?
  • Warum bevorzugen wir den einen Dienstleister, den anderen nicht?
  • Warum kämpfen wir für andere Arbeitsmodelle?
  • Warum können wir niemals stillsitzen und einfach zuschauen?

Eine Auswahl der esentri Dienstleister – gibt es Muster?

Versuch den esentri USP mit einer Beratung zu finden

Was sicher war: als Gründer haben wir offensichtlich gespürt, dass die sich verändernde (technologische) Welt an Geschwindigkeit zunimmt und dass das, was wir heute Digitalisierung nennen, unsere Arbeitswelt für immer verändern wird.

Wie wir später herausgefunden haben, hatten wir von Anfang an dazu passende Antworten und haben jahrelang entsprechend gehandelt, ohne unser WHY perfekt formulieren zu können.

Veränderung als aktive Entscheidung

Der Wunsch diese Veränderung aktiv zu gestalten, war rückblickend der erste greifbare Treiber für unsere Entwicklung. Es ging darum diese neue Welt aktiv zu gestalten, Dinge zu verändern – ja besser zu machen! Aus eigenem Antrieb, aus tiefster Überzeugung und mit voller Leidenschaft.

Wir hatten mal einen Messestand, da stand nur „Dieses Festhalten am Status quo nervt uns total“.  Da hat es final klick gemacht! Unser erstes „Warum“ kann man einfach mit dem Wort „Veränderung“ beschreiben und das war es, was uns seit Anfang an motiviert! Das war es, was wir von unseren Dienstleistern erwarten und mit diesem Anspruch denken und handeln wir!

Nun ist es aber so: wenn unser WHY „Veränderung“ ist, was hat es in all den Jahren schon mit uns gemacht? Und was bedeutet das zukünftig für esentri?

Man kann sich denken, dass es bei „Veränderung“ nicht geblieben ist und ich kann vorwegnehmen, dass uns noch bis vor einem Jahr die Dimension dieser Transformation von esentri sowie von jedem persönlich nur ansatzweise bewusst war…

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