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Mein Leben als IT-Rockstar

Werkstudenten sind doch nur bessere Praktikanten… Was macht man da schon? Kaffee kochen, Excel Tabellen ausfüllen, Mädchen für alles. Klingt ja spannend. Mag vielleicht sein, aber nicht bei esentri. Den einzigen Kaffee den ich hier koche ist mein eigener, und technisch gesehen macht das auch der Vollautomat. Ich drücke ja nur auf’s Knöpfchen. Aber was mache ich dann bei esentri? Naja eigentlich ziemlich viel Verschiedenes, zum Beispiel Software entwickeln, neue Sachen ausprobieren und den Alltag eines Consultants kennen lernen. Aber zurück auf Anfang: Wie kam ich überhaupt zu esentri?

Mein Weg auf die Bühne

Auch wenn Studieren im Allgemeinen eine feine Sache ist, kommt – bei manchen früher, bei anderen später – der Punkt an dem man so langsam auf eigenen Beinen stehen möchte. Bei mir war das schon von Beginn an des Studiums der Fall. Nachdem ich mich durch verschiedene Tutorenjobs an der Uni geschlagen hatte, war ich auf der Suche nach was Neuem. Aber wie schon gesagt, bevor ich für das gesamte Büro Kaffee koche, nur um ein Paar Euro mehr im Monat zu haben, bleibt dann doch lieber Toastbrot mein Hauptnahrungsmittel. Ich hatte also einige Ansprüche an meinen zukünftigen Werkstudentenjob. Spannend sollte es sein, abwechslungsreich und am Besten lerne ich auch noch was für das spätere Berufsleben. Oder warum nicht gleich schon „einen Fuß in die Tür stellen“? Gibt’s sowas überhaupt? Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung. Also auf zu einer dieser unzähligen Karrieremessen, die gefühlt jeden zweiten Tag irgendwo stattfinden. Ich entschied mich für das AISEC Firmenkontaktgespräch 2014. „Super Jobs für Informatiker!“, so, oder so ähnlich wurde das ganze beworben.

Ehrlich gesagt bin ich absolut erwartungslos dort angekommen. „Zur Not gibt’s einen Satz neue Kugelschreiber“, dachte ich mir. Und immerhin gab es gratis Essen, was will man mehr? Doch bevor es ausnahmsweise mal kein Toastbrot zu Mittag gab, hieß es erst einmal „Firmenspeeddating“. Es folgten eineinhalb Stunden vollgepackt mit „Hey du bist Informatiker? – Cool, wir sind Firma XYZ und wir sind sooo toll. Komm doch vorbei, unsere Kaffeemaschine kannst auch du bedienen.“ So wirklich in Erinnerung ist mir dabei eigentlich kein Unternehmen geblieben, naja, bis auf esentri eben. Ehrlich gesagt, war es eigentlich das Marketing-Konzept, das mich aus meiner Sammelwut für Werbegeschenke kurz erwachen lies. Und bevor ihr mir jetzt an den Kopf werft was für ein Marketing-Opfer ich doch bin: „IT-Rockstar gesucht“ klingt doch echt irgendwie cool. Ist zumindest mal was Anderes als „Entdecke die Zukunft!“ oder „Weck was in dir steck!“.

Bin ich schon drin?

Meine Aufmerksamkeit galt nun also den Damen und Herren von esentri. Und statt einer weiteren Runde Akronym-Bullshit-Bingo entstand ein angenehmes Gespräch, irgendwie sympathisch. Ich habe von mir erzählt und esentri von sich, mehr nicht. Kugelschreiber gab es trotzdem und so ging ich satt und zufrieden nach Hause. Die Suche nach einem Werkstudentenjob habe ich danach, zwecks Bachelorarbeit, erstmal eingestellt. Als der erste Abschluss dann soweit in trockenen Tüchern war, dachte ich wieder an mein Ziel und habe angefangen meine Jobangebote zu durchforsten. Und wie zu erwarten, war da nicht viel Brauchbares dabei. Da musste ich wieder an die IT-Rockstars von esentri denken. Also habe ich kurzerhand angerufen, meine Unterlagen gemailt und zwei Tage später hatte ich mein Vorstellungsgespräch. Dieses unterschied sich jetzt nicht sonderlich von anderen Bewerbungsgesprächen. Wir haben uns einfach gut unterhalten und ich musste zeigen, dass ich mir meinen Bachelor nicht erkauft habe (ist ja heutzutage auch verständlich). Offensichtlich konnte ich überzeugen und so hieß es dann: „Häh? Bin ich da schon drin oder was? Ich bin drin! Das ist ja einfach.“

Das Leben als IT-Rockstar

Nun sind wir hier bei esentri ja Oracle Gold Partner und mein einziger Kontakt mit Oracle war bis dato Java. Nicht gerade vorteilhaft, dachte ich mir. Und außerdem ist man als waschechter Informatik-Student ohnehin dem Linux Gott verfallen, Anhänger der Open Source Religion und akzeptiert nichts anderes als das gute alte Terminal als Nutzerschnittstelle. Was mache ich hier also? Ich werde wohl kaum zum Kunden gehen und dort mit meinen Berater-Fähigkeiten glänzen. Muss ich auch nicht! Es gibt auch interne Projekte und auch hier wartet jede Menge Arbeit auf mich. Ich meine, wer wollte nicht schon immer mal wissen wie zum Teufel eigentlich so riesige IT- Infrastrukturen funktionieren. Wie entwickelt man sowas eigentlich? Genau das sind die Fragen, die mich motivieren. Ich will verstehen wie die Dinge in der großen, weiten Welt der IT laufen. Uni und Forschung sind toll, aber die Welt bietet noch mehr! Und um herauszufinden was, bin ich bei esentri genau richtig.

KickOff2016_ - 56

Folglich verbringe ich viel Zeit damit neue Technologien kennenzulernen und mein Wissen stetig zu erweitern. Dabei stehen mir alle Türen offen, das heißt ich kann mir sogar aussuchen auf was ich Lust habe und was mich interessiert. Das Spektrum reicht bislang von Frontend-Entwicklung über Backend-Entwicklung bis hin zu allerhand Middleware-Technologien. Zwischenzeitlich kann ich auch die vielen Akronyme auseinanderhalten und weiß, dass Oracle mehr als Java und Datenbanken macht. Ziemlich viel mehr sogar. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich mir die ganze Zeit nur das anschaue, was die Kolleginnen und Kollegen schon kennen. Im Gegenteil: ich verbringe auch viel Zeit damit neue Technologien wie beispielsweise Angular Dart, Angular 2, Ext JS, Camunda, RunMyProcess, Grails uvm. auszuprobieren und zu evaluieren. Das trägt sogar bereits Früchte, indem wir Technologien, wie zum Beispiel Angular 2 und Grails in das Portfolio von esentri integrieren. Und wenn wir ehrlich sind: was gibt einem mehr Anerkennung als wenn Chef und Kollegen/-innen auf das persönliche Urteilsvermögen vertrauen und die eigene Meinung wertgeschätzt wird?

Die Zusatzshows

Ich fühle mich also nicht zwingend als „der kleine Werkstudent“, sondern vielmehr als vollwertiger Kollege und genau so werde ich auch behandelt. Trotzdem haben alle Verständnis dafür, wenn es mal wieder in die Klausurenphase geht. Und bestandene Prüfungen können obendrauf bei coolen Events wie beispielswiese die DOAG Konferenz oder Blue Fridays gefeiert werden. Das alles zahlt sich offensichtlich aus, denn wenn schon externe Gäste sagen: „Ich weiß nicht warum, aber ich glaube, dass eure Geschäftsleitung das was sie sagt auch tatsächlich ernst meint“, zeigt das, dass wir unsere Arbeitseinstellung auch auf der Rockstar-Bühne dem Publikum vermitteln können. Zufriedenheit lässt sich nun mal nur schwer spielen.

Und so bin ich jetzt derjenige, der auf den zahlreichen Karrieremessen am Stand von esentri steht und die Rockstars von morgen sucht. Hoffentlich ohne Akronym-Bullshit-Bingo, sondern einfach in einem sympathischen Gespräch. Uni-Prokrastination in Form von Arbeiten bei esentri, klingt eigentlich cool oder? Und jetzt ist es erst einmal Zeit für einen Kaffee, gratis und selbst gekocht. Per Knopfdruck eben.

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