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Unser guter Vorsatz fürs neue Jahr – Faires Gehalt!

Warum der gute Vorsatz?

Hach! Das liebe Geld – wer spricht schon gerne drüber? Ich!

Als HRlerin habe ich täglich mit den Gehältern meiner Kollegen zu tun, mit Erwartungen von Bewerbern und Möglichkeiten der Gehaltsumwandlung. So normal das auch für mich klingt, so komplex ist das Thema aber auch. Für jedes Gehalt -ob hoch, ob niedrig – gibt es Argumente. Gute Argumente, ganz klar! Aber am Ende des Tages denkst du schon auch mal: ach herrje – ob das nun so gerecht(fertigt) war?

Da kam mir zur Mitte des Jahres eine Initiative zu Ohren, dass es einen „Universal Fair Pay Check“ gäbe und wir dort als eines der ersten Unternehmen mit einsteigen könnten. Das passte wunderbar, denn was wir als esentri erreichen möchten ist Vorsprung. Vorsprung nicht nur auf Technischer oder Business Ebene, sondern auch intern für unsere Mitarbeiter. Darum war unser CEO Robert auch sofort als Botschafter der Initiative mit an Board und wir können nun mit dem guten Vorsatz „faire Gehälter bei esentri“ starten.

esentri als Fair Pay Innovator

Da wir ein kollegial geführtes Unternehmen sind und sich hier schon viele Kollegen Gedanken gemacht haben über Fairness, Nachhaltigkeit und Kollegialität bei der Bezahlung, ist die Auszeichnung als „Fair Pay Innovator“ nun der perfekte Anlass, im neuen Jahr über faire Gehälter zu sprechen, zu debattieren, auch zu experimentieren. Auch die aktuelle Corona-Situation bringt die Frage nach fairen Gehältern wieder neu auf den Tisch, wie in einem Interview der Sueddeutschen mit der Fair Pay Innovation Lab Gründerin Henrike von Platen zu lesen ist.

Gemeinsam mit dem Fair Pay Innovation Lab starten wir nun zum Jahresbeginn die erste Analyse-Phase: Haben wir Pay-Gaps im Unternehmen? Zahlen wir vielleicht unbeabsichtigt Frauen weniger Gehalt? Und halten wir uns generell an Gleichbehandlung bei der Bezahlung? Diese und viele weitere Fragen klären wir anschließend in gemeinsamen (Remote)Workshops mit den Finanzexperten und loten Möglichkeiten zur Umsetzung aus, die zu unserer Kultur bei esentri passen. Natürlich spielt Transparenz zu den Kollegen und deren Mitarbeit hierbei auch eine große Rolle. Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung eines Gehaltsmodells. Aber wie die Umsetzung genau aussehen kann, das ist heute noch offen.

Die Salary Formular

Eine Idee, wie ein Gehaltsmodell aussehen kann, kenne ich noch aus meiner Zeit als Management 3.0 Trainerin: Die Salary Formular von Jurgen Appelo. Eine Formel, die die individuellen Erfahrungen jedes Einzelnen, aber auch allgemeine Faktoren berücksichtigt und einfach nachzuvollziehen ist.

Was steckt dahinter? Wir nehmen beispielsweise Faktoren wie Berufserfahrung, Ausbildung, Jobkategorie, aber auch persönliches und soziales Engagement und verweben diese in eine Formel, die uns dabei hilft, ein gerechtes Gehalt zu finden und weiter zu entwickeln.

Eine solche Formel könnte folgendermaßen aussehen:

Gehalt = Grundgehalt x ((Berufserfahrung x Jobkategorie x Ausbildung) x Betriebszugehörigkeit + soziales Engagement + Kreisrolle)

Ich bin mir sicher, dass diese mehrdimensionale Idee wunderbar zu unserem Werte- und Leistungs-Gedanken bei esentri passt.

 

Wenn wir es nun in 2021 schaffen, eine faire Formel für unsere Zukunft bei esentri zu finden, dann bin ich mir sehr sicher, dass wir bestens für das bereits gestartete Wachstum gerüstet sein werden.

Auf ein faires Jahr 2021!

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