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esentri mit eigenem Stand auf der DOAG Konferenz 2010

In rund 400 Fachvorträgen bietet die DOAG 2010 Konferenz von 16. bis 18. November 2010 in Nürnberg neueste Informationen zum erfolgreichen Einsatz der Oracle-Produkte und praxisnahen Erfahrungsaustausch. Als besonderes Highlight ist es dieses Jahr gelungen, den Urvater der Programmiersprache Java “James Goslin” für die Keynote zu gewinnen. Anlass ist die Sun Akquisition von Oracle, mit der die große Java-Community zum ersten Mal umfangreich auf der Veranstaltung vertreten ist.

DOAG Konferenz 2010

Ebene 2 (Gelb) / Stand 200

esentri nutzt diese Gelegenheit und ist erstmals mit einem eigenen Stand vertreten. Treffen Sie unsere Experten auf der DOAG Konferenz und informieren Sie sich über die neusten Trends in der Softwareentwicklung mit Oracle, Java, Adobe Flex und Open Source Technologien oder diskutieren Sie mit unseren Experten am Rande der Fachvorträge.

Fachvorträge von esentri Experten

Dienstag, 16. November 2010

RIA in der Praxis - Webanwendung mit Oracle, Spring und Flex

10.00 - 10.45 Uhr
Raum 18
Frank Szilinski

Data Synchronisation zwischen mehreren Clients in Echtzeit

11.00 - 11.45 Uhr
Raum 17
Mario Herb

Aufbau einer Web 2.0 Community mit Grails

13.00 - 13.45 Uhr
Raum 17
Nicole Hoock (Co-Referent Robert Szilinski)

Donnerstag, 18. November 2010

Java Frameworks im Vergleich - ADF vs. Grails vs. Spring

10.00 - 10.45 Uhr
Raum 18
Robert Szilinski

Programmflyer speziell für die Java Community

Die Java Community ist dieses Jahr so zahlreich auf der DOAG Konferenz vertreten, wie noch nie zuvor. Mit einem eigenen Stream und namhaften Experten wird ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Programm geboten.

Flyer herunterladen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Robert Szilinski

GPM Young Crew Workshop in Hamburg

Letztes Wochenende (20./21.) habe ich am Young Crew Workshop in Hamburg teilgenommen. Die Young Crew ist ein Netzwerk von jungen Projektmanagern und Teil der GPM. Sie vernetzen und betreuen Young Professionals, organisieren und veranstalten Weiterbildungen und unterstützen innovative Ideen im Bereich des Projektmanagements.

Die diesjährige Veranstaltung fand an der technischen Universität Hamburg-Harburg statt. Zur Auswahl standen verschiedene Workshops (siehe Bilder). Ich habe an den Workshops „Projektmanagement Grundlagen“, „Internationales Projektmanagement“ und „CreACTivity“ teilgenommen, die alle sehr interessant und lehrreich waren.

Los ging es freitags um 9 Uhr mit der Begrüßung durch die Organisatoren der Young Crew und der Eröffnungs-Keynote „Aufbruch ins Projektzeitalter ... Perspektiven, Trends und Potenziale“, die von Reinhard Wagner (GPM Vorstand) vorgetragen wurde. Reinhard Wagner referierte über das heutige Projektmanagement und warf einen Blick in das Jahr 2030.

programm_freitag

Spannende Workshops zum Thema PM

Nach einer kurzen Pause starteten die Workshops. Der Workshop „Projektmanagement Grundlagen“, der von Aarti Sörensen (Gründungsmitglied und Management Board der Young Crew) und Annette Dernick (Coach/Supervisorin) gehalten wurde, begann mit einer kurzen Vorstellungs- und Begrüßungsrunde. Anschließend stiegen wir sofort in die Thematik des Projektmanagements ein. Es wurden die bekannten Begriff „Projekt“ und „Projektmanagement“ definiert und die Zieldefinition mit der SMART-Methode aufgezeigt. Hierzu mussten wir dann in kleinen Gruppen zu einem beliebigen Projekt SMART-Ziele definiert und anschließend präsentieren. Bis zur Mittagspause wurden dann weitere Vorgehensweisen des Projektmanagements, die Umfeld-, Stakeholder- und Risikoanalyse aufgezeigt und diskutiert. Nach der Mittagspause wurden weitere theoretische Themen wie die Projektorganisation, die Projektleitung, der Projektstart und –abschluss, sowie die einzelnen Phasen eines Projektes besprochen. Hierzu wurde dann eine weitere Gruppenarbeit durchgeführt, die sich hauptsächlich mit der Definition der einzelnen Projektphasen beschäftigte. Im Anschluss wurden die Ergebnisse wieder präsentiert und mit der gesamten Gruppe besprochen. Zum Abschluss des Workshops wurde noch einmal der große Zusammenhang des Projektmanagements, das Big Picture, aufgezeigt und  in der anschließenden Feedbackrunde unsere Eindrücke und Meinungen diskutiert.

Zum Abschluss des Workshoptages verabschiedeten uns die Young Crewler und luden zum gemeinsamen Essen in der Hamburger City ein.

Herausforderung: Internationales Projektmanagement

programm_samstag2

Am darauf folgenden Tag startete die Veranstaltung um 9 Uhr mit einer Keynote „Von der Vision bis zur ersten Auflage - ein Gründungsprojekt mit Weltverbesserungsanspruch“  von Thomas Friemel, dem Gründer des Wirtschaftsmagazins „enorm“, welches sich dem Social Business und somit Neuland in Deutschlands Medienwelt widmet. Im Anschluss an die Keynote ging es mit den Workshops los. Der Workshop „Internationales Management“ wurde von Dr. Thor Möller (GPM Vorstand) gehalten.  Während des Workshops wurden mittels Gruppenarbeit die verschiedenen Aspekte (technisch, politisch, kulturell, wirtschaftlich, geografisch) erörtert, sowie die folgenden Fragen beantwortet:

  • Wie und wo bekomme ich Informationen über die (Projektmanagement-)Kultur im Partnerland?
  • Wie bereite ich Projektmanager und Teammitglieder generell für internationale Projektarbeit vor, die immer in ganz unterschiedlichen Ländern stattfindet?
  • Wie bereite ich mich und mein Team optimal auf ein bestimmtes länderübergreifendes, bilaterales Projekt vor?
  • Wer bzw. welches Land bestimmt eigentlich die Kultur in einem länderübergreifenden, bilateralen Projekt?

Anschließend wurden die einzelnen Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.

Kreativ sein im CreACTivity Workshop

Nach dem Mittagessen und ausgiebigem Networking startete am Nachmittag der Workshop „CreACTivity“. Der Workshop wurde von Estuardo Calderon (Management Board Young Crew) und Dr. Daniel Collado-Ruiz (Chairman Spanish Young Crew & IPMA Young Crew Management Board) in englischer Sprache gehalten. Der Workshop war sehr aufschlussreich und informativ. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden verschiedene Instrumente und hilfreiche Tipps zur kreativen und innovativen Lösungsfindung vorgestellt. Die vorgestellten Methoden wurden zudem im kleinen wie im großen Umfeld eingesetzt. Beispielweise wurden in der großen Gruppe ein Problem mit Hilfe der 6 Hüte Methode von De Bono Ideen und Lösungen gefunden aber auch wieder verworfen. Insgesamt war der Workshop sehr interaktiv und somit sehr lehrreich, denn jeder ist auf seine Art und Weise kreativ.

Abendveranstaltung auf der Cap San Diego

Am Ende des Tages wurden wir von der Young Crew mit dem berühmten Projektmanagement Atlas sowie unserem Teilnahmezertifikat verabschiedet und herzlich zur Abendveranstaltung auf der Cap San Diego am Hamburger Hafen eingeladen.

Die Abendveranstaltung startete um 20 Uhr mit Sektempfang und anschließendem Buffet. Im Anschluss an das Essen stellte Götz Ulmer, Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt und verantwortlich für Kampagnen wie Mercedes und Sixt, sein Projekt in Zusammenarbeit mit den Hamburger Philharmonikern vor.

Die Idee: 100 Musiker, 50 Orte, ein Konzert.

Das Konzept & Titel der Keynote: 25000 €, 6 Leute, 1 Idee und 0 Ahnung.

Das Ergebnis: Sehr beeindruckend!

Und das obwohl viele Projektmanagementmethoden über Bord geworfen wurden. Zudem zeugt das Ergebnis davon, dass manchmal auch unkonventionelle Wege mit entsprechendem Mut und Engagement zum Erfolg geführt werden können.

Anschließend wurde die drei besten Projekte und jeweiligen Projektverantwortlichen für den GPM Young Project Manager Award vorgestellt und der beste geehrt.

Fazit

Abschließend muss ich sagen, dass die GPM Young Crew ein tolles Netzwerk ist und sich der Workshop wirklich gelohnt hat. Also jedem der Interesse am Thema Projektmanagement hat, sein Netzwerk erweitern will und Ideen einbringen will ist genau richtig.

Nicole Hoock

Professionelles Projektmanagement als Erfolgsfaktor für Projekte

Mit der neuen Kategorie “Projektmanagement” möchten wir aus unserem Arbeitsalltag in Projekten berichten und einen Einblick in die Welt des professionellen Projektmanagements geben.

"Projekteritis" und der fahrlässige Umgang mit Projekten

Seit Jahren ist in Unternehmen ein Trend zur Projektarbeit zu erkennen. In einigen Firmen greift gar die "Projekteritis" um sich und jedes halbwegs komplexe Vorhaben wird als Projekt aus der Linie ausgegliedert. Es ist "modern" in Projekten zu denken und "Management by Projects" als Maxime der Unternehmensführung zu definieren.

Dem Trend, dass immer mehr Mitarbeiter im Unternehmen an Projekten arbeiten, ist dabei in der Tat nichts entgegenzusetzen. Firmen, die sich  verändern und die ihre Potentiale nutzen möchten, um z.B. ihre Wettbewerbssituation zu verbessern, sind auf Projekte angewiesen - in der Linie lassen sich die Veränderungen oftmals nicht abteilungsübergreifend durchsetzen und es ist schwer alle beteiligten Stakeholder auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören.

Allzu oft wird daher auf die Schnelle ein Projekt ins Leben gerufen, denn dafür gibt es meistens Budget und Ressourcen - und mit ein bisschen Glück interessiert sich anfangs niemand so recht dafür, was man in dem Projekt denn eigentlich so an Zielen verfolgt. Den Projektleiter bestimmt man dann noch auf dem Gang ("He Sie, haben Sie nicht auch schon mal ein Projekt gemacht…?") und dann kann's ja eigentlich schon losgehen.

Szenen wie diese gehören leider nach wie vor zum Arbeitsalltag und auch wir erleben das immer wieder. Anstatt Projekte sinnvoll für den Unternehmenswandel zu nutzen, verspielen Organisationen oft die Chance ihre Ressourcen und ihr Potential im Unternehmen wirklich mit aller Kraft auch "auf die Straße" zu bringen.

Die Lösung

…ist denkbar einfach: professionelles Projektmanagement ist aus unserer Sicht die wichtigste Grundlage für den Projekterfolg. Nur wenn Projekte von Anfang an professionell begleitet werden, lassen sich schwerwiegende Fehler vermeiden und die notwendige Qualität in der Projektabwicklung erzielen.

Wir haben uns daher bereits vor langer Zeit entschlossen konsequent auf die hohen Standards und Vorgehensmodelle der IPMA (International Project Management Association) bzw. der deutschen GPM (Gesellschaft für Projektmanagement) zu setzen. Unser Ziel ist es, Kundenprojekte ausschließlich von zertifizierten Projektmanagern leiten zu lassen. Dabei müssen alle von uns eingesetzten Berater die hohen Anforderungen der IPMA Competence Baseline erfüllen (ICB 3.0) - Projektmanager, die sich primär durch das "Mitarbeiten" an einem Projekt als Projektmanager qualifizieren, sucht man bei uns vergebens.

Start der Projektmanagement-Serie

Seit letzter Woche sind nun alle esentri Projektmanager zertifiziert - Anlass für uns in den nächsten Beiträgen detaillierter auf unsere Erfahrungen mit der Zertifizierung und praktischen Erkenntnissen aus unseren Projekten einzugehen. Wir freuen uns dabei auf eine angeregte Diskussion.

Robert Szilinski
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