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Java Aktuell - Oracle Public Cloud und JCR in der Praxis jetzt als Download

Nachdem uns mittlerweile viele Anfragen erreicht haben zu unseren Veröffentlichungen im aktuelle Java Aktuell Magazin, möchten wir unseren Lesern die Fachartikel über die neue Oracle Public und Cloud und die Nutzung von JCR mit Apache Jackrabbit und Spring auch elektronisch zur Verfügung stellen. Hierzu stehen ab sofort zwei Sonderveröffentlichungen als Download zur Verfügung.

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Die Oracle Public Cloud ist dabei aus verschiedenen Aspekten ein spannendes Produkt. Auf Grund der als Single-Tenancy Struktur kann sowohl der Test als auch die Entwicklung neuer Applikationen direkt innerhalb der Public Cloud stattfinden. Anschließend ist es zum produktiven Betrieb der neuen Anwendungen möglich, eine Portierung auf  lokale "on-premise" Systeme vorzunehmen. Dies unterscheidet die Oracle Public Cloud massiv von den Multi-Tenancy Architekturen vieler anderer Cloud-Anbieter.

esentri und die Oracle Public Cloud

Durch den Betrieb unserer eigenen Social PM - Plattform auf Basis von Oracle Datenbanken und Middleware kann esentri weitreichende Expertise im Design und dem Betrieb von Multi-User Applikationen vorweisen. Zusätzlich betreibt esentri auch Private-Cloud Instanzen für Social PM enterprise Kunden und ist damit als einer der Pioniere im Zusammenspiel von Oracle - Technologien mit der Cloud. Die weitere Entwicklung der Oracle Public Cloud beobachten wir intensiv und stehen mit Oracle bezüglich der weiteren Schritte vor allem in Bezug auf den Marktstart in Europa in engem Kontakt. Durch die weitreichenden Möglichkeiten der Kombination von lokalen IT-Infrastrukturen und Cloud-Systemen wird sich in Kürze ein ganz neuer Markt für Oracle-Kunden entwickeln. Hinzu kommen noch die neuen Anwendungen Oracle Social Network und Bausteine aus den Fusion Applications, die vor allem eine neue Art der Zusammenarbeit innerhalb von Geschäftsanwendungen in den Mittelpunkt stellen. Auch hier ist esentri als die Enterprise Social Network - Company einer der innovativsten Oracle Partner in Deutschland. Durch die Entwicklung eigener Social-Networks und die Expertise in der Anbindung sozialer Netzwerke in Unternehmensprozesse kann esentri hier eine vollumfängliches Paket an Beratung und Implementierung anbieten, die am Ende eine Evolution zum echten Enterprise 2.0 ermöglichen.

Weitere Informationen gibt es in unserem Fachartikel zur Oracle Public Cloud.

aktuell

Dokumente, Ordner und Versionen - JCR mit Jackrabbit und Spring

Jeder kennt aus der Praxis die leidige Suche nach Dokumenten, die in gewachsenen Ordnerstrukturen verborgen sind und meist auch noch in unterschiedlichsten Versionen vorliegen. Noch dazu spielt die Vergabe von Berechtigungen in jedem Unternehmen eine wichtige Rolle beim Aufbau eines sinnvollen Content Management Systems. Da auch esentri bei der Entwicklung von Social PM enterprise auf ein integriertes Content Management System setzt und zusätzlich auch beim Aufbau von Web-Portalen mit Oracles Web Center nahezu täglich mit den fachlichen Anforderungen an CMS-Systeme beschäftigt ist, zeigt der Fachartikel die Funktionsweise des JCR-Standards auf, der inzwischen von allen großen Herstellern unterstützt wird. Gerade die Integration von Dokumenten, intelligenten Suchfunktionen und eine integrierte Kommunikation im Dokumentenkontext ist beim Aufbau des Enterprise Social Networking eine tragende Säule. Gerade der Kontext zwischen Kommunikation und Versionierung bei der kollaborativen Bearbeitung von Dokumenten rückt immer mehr in den Mittelpunkt moderner Enterprise 2.0 - Landschaften und wird somit zum elementaren Bestandteil der Konzepte von esentri.

Weitere spannende Informationen zu JCR in der Praxis finden Sie im Fachartikel

Die nächsten Ausgaben und weitere Informationen zum iJug Interessenverbund finden Sie auf den Seiten des iJug.

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Michael Krebs

Denn Sie analysierten sich zu Tode - Social Media Monitoring, Social CRM und was Unternehmen wirklich zum Enterprise Social Networking brauchen

Nachdem ich mich ja viel mit Social Media, Enterprise 2.0 und Social CRM-Themen beschäftige und auch meine Kenntnisse im Social Media Umfeld nicht zu den schlechtesten zählen würde, möchte ich heute einfach mal meine persönliche Meinung zu dem ein oder anderen “Hype 2.0″ loswerden und aufzeigen, wie aus meiner Sicht ein gangbarer Weg aussieht, um Social Media und Enterprise 2.0 im Unternehmen zu etablieren.

Social Media Monitoring  - Was haben wir von all den schönen Kennzahlen und den neuen Social CRM Systemen?

Erst vor kurzem habe ich mir den von Gartner jährlich veröffentlichten "Magic Quadrant" für den Social CRM-Markt angesehen und war doch überrascht, dass einige der "Big Player" wie Oracle CRM on demand nicht mehr im magischen Quadrat zu finden sind. Dagegen wird Jive als einer der "Leader" genannt. Dabei ist Jive alles andere als ein vollständiges CRM Produkt und kommt eigentlich mehr aus dem Bereich Collaboration Plattformen. Trotzdem zeigt diese Entwicklung, dass etablierte Marktgrößen den Trend zum Social CRM verschlafen haben. Doch welche Firma tauscht heute ein bestehendes und etabliertes CRM System gegen Produkte wie Jive oder Lithium aus, die zwar in Sachen Social Media sicher die besten Funktionen bieten, aber in anderen klassischen Bereichen wie dem normalen Kontakt- und Kampagnenmanagement nicht führend sind? Der einzige "Leader", der eine Verbindung beider Welten schafft, ist in meinen Augen Salesforce, aber auch hier sprechen wir von einer reinen SaaS Applikation, die den klassischen "on premise" Markt nicht bedienen kann.

Was macht aber eigentlich die Leader und die Nischenprodukte aus? Wenn wir uns Lösungen wie InsideView näher betrachten, bleibt mir der Nutzen für CRM doch teilweise verborgen. Klar, die Analyse von Stimmungen im Web 2.0 sind wichtig, aber welches Unternehmen kann die dadurch gewonnenen Ergebnisse wirklich nutzen? Verbindungen zwischen Kontakten zu visualisieren und Daten damit anzureichern hilft im täglichen Vertrieb , aber wird dies jemals klassisch gewachsenen Beziehungen den Rang ablaufen? Dies mag für Unternehmen, die nur noch online aktiv sind sicher der Fall sein, doch für die breite Masse der Unternehmen, die immer noch den klassischen Marketingmix pflegen sind die Effekte nur gering.

Aus meiner Praxis kann ich nur sagen, dass diese "extremen" Ansätze den Weg aus der Nische heraus nie finden werden, denn in großen Unternehmen, die uns tagtäglich in der Beratung begegnen, liegt der Fokus nicht nur auf sozialen Medien. Diese neuen Formen gewinnen zwar an Aufmerksamkeit, aber werden klassische Kommunikation noch lange Zeit nicht verdrängen.

Zusätzlich gilt es, verkrustete Kommunikationsstrukturen intern und extern aufzubrechen und neue Möglichkeiten der Kommunikation intern und extern zu etablieren. Hier bietet die ehemaligen Leader der Business Sofwatre Welt maßgeschneiderte Konzepte die auch im Kontext von Großunternehmen weitreichende Einsatzmöglichkeiten finden, die gesamte WebCenter Familie von Oracle ist hier nur ein Big Player am Markt, den ich an dieser Stelle nennen möchte.

Social Media Consulting - "Viel Lärm um Nichts" oder wirklich strategische Beratung?

Soziale Netzwerke wie Google+ werden mit den Beiträgen und Tipps von Social Media Beratern geradezu überschwemmt. Da gibt es mehr oder weniger schlaue Aussagen zum Nutzen und richtigen Einsatz sozialer Medien und meistens viel Werbung für Seminare, Bücher und sonstige kostenpflichtige Angebote. Bohrt man allerdings tiefer in Bezug auf Unternehmensprozesse und ganzheitliche IT-Landschaften kommt schnell nur noch wenig greifbares. Doch genau unter diesem Aspekt müssen Unternehmen heute beraten werden und hier gibt es nur wenige Profis, die auch noch tiefgreifende IT- und Branchenexpertise vorweisen können um ganzheitliche Beratung durchführen zu können.

Denn dieses Know-How kann man sich nicht mit ein paar Seminaren aneignen, hier sind die "klassischen" Consulter und IT-Experten gefragt, die technische Expertise im Feld der Unternehmensprozesse und fundierte Branchenkenntnisse kombinieren können. Aus meiner Sicht ist es auch diesem Umstand geschuldet, dass sich im magischen Viereck die Social CRM Systeme durchsetzen, die zwar visionär sind, aber aus strategischer Sicht in großen Unternehmen niemals eine Chance haben werden. Auch selber stelle ich fest, dass man durch den täglichen Umgang mit Social Media stark auf diese Kanäle fixiert.

Erst wenn man im Projektgespräch die tatsächlichen Anforderungen der Unternehmen sieht, erkennt man die Realität und die ist in den meisten Fällen noch weit entfernt von dem was wir als "Digital Natives" heute schon als selbstverständlich voraussetzen würden. Auch in vielen Studien und Markterhebungen findet man schnell den Fehler im System, denn Repräsentativ sind nur die wenigstens und oft finden Studien zu Social Media und zur Nutzung von Enterprise 2.o Tools direkt bei denjenigen statt, die sich sowieso tagtäglich im Web 2.0 aufhalten. Die Ergebnisse sind dabei natürlich vorprogrammiert und stimmen daher nicht wirklich mit der realen Welt überein.

Enterprise 2.0 kommt aus dem Unternehmen?

Immer wieder lese ich, dass Social Media im Unternehmen anfängt und dort gelebt werden muss. Wenn ich mir dann die Argumente und vor allem die Argumentation dazu anschaue, sind die Thesen mehr religiös und teilweise fanatisch als wirklich praxisnah. Klar, Social Media Strategien sind heute fester Bestandteil jedes Unternehmens und müssen auch im Kern verwurzelt werden. Aber wird hier nicht ein wenig zuviel philosophiert? Bis Social Media wirklich verwurzelt ist, wird auch in Unternehmen einfach Zeit vergehen. So rasant sich die Technologien entwickeln, nicht jedes Unternehmen will und kann bei diesem Tempo mithalten. Deshalb ist es in meinen Augen ein wichtiger Aspekt, die Umsetzung von Enterprise 2.0 und Social Media nicht mit der Brechstange voran zu treiben. Es wird sich alles Entwickeln, hier kann man als Unternehmen nur die Richtung vorgeben, mehr aber auch nicht. Viel interessanter ist es, alte Zöpfe wie interne E-Mails durch neue Kommunikationsmittel wie z.B Oracle On Track anzureichern und nachhaltige Konzepte zu schaffen.

Wir brauchen Unternehmensportale, die den Mitarbeitern auf einen Blick zeigen, was im Unternehmen an Projekten und Kommunikation stattfinden und was über das eigene Unternehmen in der bunten Web 2.0-Welt berichtet wird. Wir brauchen CRM Systeme, die nicht einen radikalen Wandel einläuten sondern erprobte Techniken erweitern. Nur ein langsamer und stetiger Wandel bringt große und etablierte Unternehmen ans Ziel. Hier helfen aber keine Social Media Berater, die mit Ihren Tools und Paradigmen die Stakeholder nicht abholen können und vor allem das große Ganze, nämlich gewachsene IT-Landschaften und Systeme gar nicht beurteilen können. Was beim kleinen Laden um die Ecke und dem jungen Online Shop funktionieren mag, stößt spätestens beim Mittelständler an seine natürlichen Grenzen.

Was braucht die Masse der Unternehmen heute wirklich?

Für gewisse Nischen sind die Social CRM Systeme von den "Leadern" sicher das Maß der Dinge, die breite Masse braucht aber andere Lösungen. Hier muss der Wandel zum Social CRM und Enterprise 2.0  ganzheitlich betrachtet werden und kann sogar ein erster Einstieg in die Neugestaltung der gesamten IT-Landschaft sein. Gerade Projekte wie z.B die Anbindung von sozialen Netzwerken oder der Aufbau eines internen Unternehmensportals zum Conentmanagement bietet die Chance, eine SOA Architektur zu Grunde zu legen, die im weiteren Verlauf auf weitere Kernprozesse des Unternehmens ausgedehnt werden kann. Dieses Ansatz verfolgen wir zum Beispiel bei der Integration unsere Social Network Bridge an bestehende CRM und Legacy Systeme im Unternehmen. Dabei steht wie bei allen anderen IT-Projekten auch, dass die Anwender mit ins Boot müssen und hier haben wir es in der Regel mit ganz gemischten Gruppen zu tun, die nicht alle Social Media mit der Muttermilch aufgesogen haben. Hier gilt es, Vorbehalte zu überwinden und die Vorteile von neuartigen Kommunikationsinstrumenten aufzuzeigen und einen sanften Wandel zu initiieren.

Enterprise Social Networks brauchen Inhalte

Ja, der Inhalt oder Content bildet den Rahmen und muss sinnvoll verwaltet werden. Doch nicht jeder Inhalt muss erst neu erfunden werden. Kunden kann bestehender Content in sozialen Netzwerken zur Verfügung gestellt werden. Mitarbeiter erhalten über Portale Zugriff auf gut strukturierte Daten. Um diese essentiellen Anforderungen zu erfüllen müssen wir aber weit über Social CRM und Social Media Monitoring  hinaus. Denn eines wird bei aller Kundenbindung und der Einbeziehung der Mitarbeiter in Social Media Aktivitäten oft vergessen: Wir müssen immer auch einen Mehrwert liefern. Für den Mitarbeiter bedeutet Mehrwert im Regelfall eine Vereinfachung seiner täglichen Arbeit, die wir mit neuen Tools zur Kollaboration und Kommunikation umsetzen können.

Der mündige Kunde will Informationen und ist sich in der Regel auch bewusst, dass wir als Unternehmen nicht nur unsere Reputation und das gute Image pflegen wollen sondern auch Daten gewinnen möchten. Ich persönlich kann die ganzen Predigen, dass es bei Social Media doch nur darum geht, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und mehr auf die Wünsche und Bedürfnisse einzugehen, nicht mehr hören. Gerade wir aktiven Nutzer des Web 2.0 sind doch über die Möglichkeiten der Auswertungen und sind uns auch durchaus bewusst, wozu unsere Daten verwendet werden. Aber dieses Spiel sind wir gerne bereit mitzuspielen, wenn der gelieferte Mehrwert, der meistens aus Inhalt und Content und nur zweitrangig aus besserem Service besteht, unseren Ansprüchen genügt.

Ist Social Media Monitoring und Social CRM generell also nur ein Hype ohne Mehrwert?

Bei weitem nicht, auch wenn man meinen könnte, ich vertrete diese Aussage, so sehe ich die neuen Nischenplayer und Leader am Markt durchaus als die entscheidende Innovationsträger an, die auch im Markt bestehen werden. Techniken, die heute schon von Unternehmen wir Radian6 angeboten werden, finden früher oder später auch Einzug in bestehende Unternehmenssysteme. Webanalyse und Social Media Marketing werden oder sind bereits fester Bestandteil vieler Unternehmens. Ich mahne mit meinen Ansichten nur zur Umsicht und langfristigen Planung, denn wer heute mit allzu visionären Tools eine weitere Insel in der IT Landschaft aufreißt, muss in wenigen Jahren wieder anfangen, diese Lösungen zu integrieren.

Ich rate unseren Kunden viel mehr, sich heute bereits Gedanken zu machen, wie eine 360 Grad Sicht über interne und externe Kommunikation langfristig sichergestellt werden kann und die IT-Strategie für die Zukunft aussehen muss. Außerdem denke ich, dass Social Media-Beratung als Teil des gesamten IT-Consultings gesehen werden muss um sich im Projektportfoliomanagement des Unternehmens einzugliedern. Hier herrscht oft zu viel Aktionismus um den "Zug des Social Media Hopes" nicht zu verpassen. Klar, abwarten ist nie eine gute Lösung, aber Aktionismus ist meistens langfristig noch eine viel schlechtere Option.  Daher bin ich für eine sinnvolle Kombination aus klassischen Businessapplikationen und den neu aufkommenden Monitoring Tools. Auch heute besteht durch Schnittstellen und SOA-Architekturen die  Möglichkeit der Vernetzung von klassischen Prozessen und Web 2.0 Tools und diese Integration wird sich weiter fortsetzen.

Zu viel in einem Topf

Fragt man sich zum Schluss, ob hier nicht zu viel in einen Topf geschmissen wird. Social Media, etablierte Unternehmenstechnologien von Oracle, Enterprise 2.0 und Enterprise Social Networking. Noch dazu Content Management und interne Kommunikationstechniken. Aber genau hier liegt das elementare Problem: Alle diese Themen gehören zu  Enterprise Social Networking und genau hier unterscheidet sich mein Ansatz von der singulären und einseitigen Betrachtung, die man leider heute viel zu of serviert bekommt. Social Media und Enterprise 2.0 sind keine Themen, die man mit wenigen Sätzen und 10 Tipps und Tricks in größeren Unternehmen platzieren kann. Auch Social CRM ist keine Insel der Glückseligen. Genau deshalb mischt mein Artikel auch verschiedenste Themen und zeigt dabei auf, wie komplex Unternehmensprozesse und die IT-Landschaften heute sind und auch hier fängt unser Job als Beratungsunternehmen für moderne Enterprise 2.0 Strategien heute an.

Michael Krebs

Oracle On Track und Oracle WebCenter Connect - Effektive Zusammenarbeit im Zeitalter von Social Media

Nachdem wir bereits ausführlich über Oracle On Track und die neue Struktur des Oracle WebCenter berichtet haben, möchten wir nun einen detaillierteren Blick auf die Möglichkeiten der neuen Oracle Produkte werden und in mehreren Beiträgen konkrete Beispiele zum Einsatz der neuen oder verbesserten Oracle Enterprise 2.0 Lösungen bieten.

Oracle On Track und Oracle WebCenter Connect - Wo ist der Unterschied?

Eine einfache Frage kann in diesem Fall auch schnell beantwortet werden. Zwischen dem Produkt Oracle On Track und dem WebCenter Connect besteht rein funktionell kaum ein Unterschied. Es handelt sich um ein und dasselbe Grundprodukt, welches nur in unterschiedlichem Kontext vermarket wird. Wir gehen davon aus, dass früher oder später der Name "On Track" vom Markt genommen wird und im Rahmen der Neupositionierung von Oracles Enterprise 2.0 Lösungen die On Track Funktionen nur noch unter dem Namen WebCenter Connect vermarktet werden.

Was ist ein "Track" ?

Der Name ist Programm bei On Track. Der sogenannte "Track" ist das zentrale Element des Dashboards. Je nach Firmenstruktur kann ein Track entweder die Themen bestimmter Abteilungen beinhalten oder aber, wie wir es vor allem im Projektmanagementbereich verstehen, kann ein Track auch einem dedizierten Projekt entsprechen. Je Track ist es möglich, Mitarbeiter zuzuordnen und die Berechtigungen zum Lesen, Ändern oder Verfassen von Meldungen innerhalb eines Tracks zu vergeben.

Das On Track Dashboard

Was ist eine "Conversation" ?

Jeder Track kann aus einer nicht limitierten Anzahl von Conversations bestehen. Die Conversation ist DAS zentrale Objekt in On Track und damit der Dreh- und Angelpunkt der Zusammenarbeit. Hier fließen alle Daten zusammen, dabei besteht eine Conversation nicht nur aus Textmitteilungen, sondern kann Dokumente, aufgezeichnete Voice- und Videochats oder Bilder enthalten. Benutzer, egal ob intern oder extern, können nachträglich in eine Conversation aufgenommen werden und sehen dann alles, was bisher in der Conversation gepostet wurde. Somit hat jeder Mitarbeiter und jedes Mitglied der Conversation jederzeit die Möglichkeit sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.

Eine On Track Conversation

Integration von Dokumenten und weiteren Kollaborationselementen

Durch die lückenlose Integration in Oracle CRM Produkte und in Fusion Applications  entsteht eine ganzheitliche Kommunikationslandschaft. Tracks und Conversations werden in bestehende CRM-Aufgaben integriert und erstmals ist die Kommunikation ganzheitlich integriert. Komplexe Orderstrukturen mit einer bald nicht mehr überschaubaren Struktur verschwinden, da alle Daten direkt mit den Tracks und Conversations verbunden sind. Für die Datenstrukturen und die Bereitstellung des Contents sorgen Oracles Contentmanagementsysteme aus der WebCenter Familie.

Umwandlung von Conversations

Doch was genau ist eine Conversation, entspricht die Conversation gleichzeitig einer Aufgabe oder sprechen wir nur von Kommunikation? Die Antwort ist leicht, es kann sich bei der Neuanlage einer Conversation um beides Handeln. Erst im Laufe der Zeit entscheidet sich, ob Teile einer Conversation auch direkt in eine Aufgabe, mit den entsprechenden Verantwortlichkeiten umgewandelt werden muss. Dadurch erhält man eine ganz neue Sicht auf Aufgaben, Dokumente und Kommunikationselemente.

Erstes Fazit:

Durch die zentrale "Conversation" wird die Kommunikation, egal über welchen Kanal diese stattfindet, endlich der Mittelpunkt des Handelns. Dieser Ansatz im Stile von Social Media ist der Beginn einer ganz neuen Kommunikations- und Organisationskultur! Mehr Lösungen zeigen wir Ihnen demnächst, gerne können Sie mit uns in Kontakt treten, wir freuen uns auch auf Ihre Ideen zur Neustrukturierung der Kommunikation 2.0.

Michael Krebs

Enterprise Social Network - Tipps und Tricks zur Enterprise 2.0 - Teil 2

Im ersten Teil unserer Serie haben wir bereits die Frage gestellt, was denn eigentlich der Vorteil von Enterprise Social Networking ist. Dabei geht es in erster Linie um ein zentrales Thema: Die E-Mail. Fluch und Segen zugleich? Klar, wegzudenken ist die Mail heutzutage nicht mehr, aber auf der anderen Seite raubt das Lesen, Sortieren und Schreiben von Mails doch einen nicht unbeachtlichen Teil unserer Zeit, die wir eigentlich mir produktiver Arbeit verbringen können. Auch bei Großunternehmen wird dieses Thema rege diskutiert, so gab z.B. Atos Origin in einer Pressemeldung im Februar 2011 bekannt, die Kommunikation per E-Mail bis 2014 komplett abzuschaffen und stattdessen auf ein Corporate Social Network zu setzen.

Privates "Social Media" versus Enterprise Social Networks

Welche Wege gibt es aus diesem Dilemma? Sind Ansätze die wir von Social Media Plattformen wie Twitter, Facebook oder Google+ kennen auch eine Lösung für die Optimierung der geschäftlichen Kommunikation und kann man die Methoden aus dem privaten Umfeld einfach in einen professionellen Unternehmenskontext transportieren?

Wir als Projektmanager kennen das Thema der Kommunikationsprobleme in Unternehmen nur zu gut. Studien belegen, dass der Hauptfaktor für das Scheitern von Projekten in einer mangelhaften Kommunikation über alle Hierarchieebenen hinweg ist. Dabei können öffentliche soziale Netzwerke ein guter Einstieg sein, um Enterprise 2.0 Techniken zu etablieren. Eine Besprechung parallel auch per Twitter zu protokollieren bringt ohne großen Aufwand einen interessanten Mehrwert und ersetzt manchmal ein zeitaufwendiges Besprechungsprotokoll. Trotzdem sind wir der Meinung, dass mittelfristig nur dedizierte Unternehmensnetzwerke, die zwar den Stil einer Kommunikation im Social Media-Stil erlauben, trotzdem aber nicht auf öffentlichen Plattformen angesiedelt sind, erst den wirklichen Durchbruch im Sinne des ganzheitlichen Enterprise 2.0 bringen werden.

Tipps und Tricks im Enterprise Social Network

Wie aber genau kommt ein Enterprise Social Network in der Praxis zum Einsatz? Hierzu beantworten wir die Fragen aus Teil 1 unserer Blogserie und adaptieren Verhalten aus der privaten Nutzung der sozialen Medien in den Unternehmenskontext:

1.) Teilen Sie Neuigkeiten aus dem Unternehmen oder die "News" aus dem Tagesgeschäft auch allen anderen Kollegen mit im Stile von Facebook mit!

Wie oft gehen Informationen zwischen verschiedenen Büros oder Abteilungen verloren? Für viele Themen ist es aber nicht angebracht, einen breiten Verteilerkreis per E-Mail zu informieren. Ein kurzer Post im eigenen Enterprise Social Network dauert nur wenige Sekunden, erreicht automatisch immer den richtigen Verteiler und bringt alle Beteiligten auf den aktuellen Stand.

2.) Zeit sparen durch schnelle Erstellung von Nachrichten

Zwar ist eine E-Mail kein offizieller Brief, trotzdem werden selbst bei interne Nachrichten gewissen Formalien eingehalten. Genau hier geht die meiste Zeit verloren. Es wird formuliert, umformuliert und formatiert. Dabei ist der eigentliche Inhalt mit wenigen Worten greifbar. Grammatik und Interpunktion ist dabei nicht das Entscheidende. Nutzen Sie die Kommunikationsgewohnheiten aus Twitter oder Google+ auch im internen sozialen Netzwerk und werfen Sie formale Vorgaben über Bord! Auf den Inhalt kommt es an, nicht auf die Form!

3.) Kurznachrichten bringen neue Ideen und Aspekte

Beim Schreiben von E-Mails wird immer ein konkreter Verteiler angesprochen. Schon heute ertrinken wir in einer Schwemme von E-Mails, oft werden die wirklich wichtigen Themen nicht mehr wahrgenommen und die Kreativität des Unternehmens leidet unter dem steigenden Druck des Tagesgeschäfts. Warum nicht einfach per interner Kurznachricht im Stile von Twitter eine neue Idee preisgeben? Wie oft sind Sie auf interessante Themen oder Beiträge mittels Twitter informiert worden oder haben auf Facebook bei Freunden ein Produkt oder ein Angebot entdeckt, auf dass Sie nie von selbst gekommen wären? Nutzen Sie genau diese Chance mit einem Enterprise Social Network auch im Unternehmen. Durch die Bündelung der Informationen über einen zentralen und unkomplizierten Kanal werden interessante Ideen zu Tage kommen, die Probleme lösen und mehr Zeit und Spielraum für Kreativität lassen!

4.) Nachrichten im richtigen Kontext

Die E-Mail ist in den meisten Fälle ein "Eigenbrötler". Sie fristet ihr dasein in Outlook oder Apple Mail und wenn alle Informationen für eine Besprechung oder zur Bearbeitung einer Aufgabe benötigt werden, wird mühsam nach Mails mit Anhängen gesucht, wild gedruckt und in Ordner verschoben. Im Enterprise Social Network steht nicht nur die reine Nachricht im Mittelpunkt. Hier kann auch eine Aufgabe am Anfang des Prozesses stehen, die dann im Laufe der Zeit um Dokumente und Kommunikationselemente angereichert wird. Alle Daten befinden sich an einem zentralen Ort und können von überall in kürzester Zeit aufgerufen werden. Bestes Beispiel für Lösungen, die genau diese Vorgehensweise im Enterprise Social Network unterstützen ist unser Tool Social PM, welches als Task Messenger die Produktivität in den Mittelpunkt stellt.

Enterprise 2.0 fundamental verankern

Der Enterprise 2.0 Gedanke muss zentral im Unternehem verankert werden! Dazu ist es nötig, ein Enterprise Social Network zentral in der IT-Landschaft zu platzieren. Über konkrete Lösungen mit Tools von Oracle und unseren eigenen innovativen Ideen berichten wir in weiteren Folgen dieser Reihe.

Übrigens:
Unsere Artikel gibt es auch bei tumblr und Blogspot

Michael Krebs
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