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Das Ende der E-Mail naht - Social PM ist die E-Mail 2.0!Atos Origin kündigte bereits im Februar an, innerhalb der nächsten drei Jahre auf die heißgeliebte E-Mail zu verzichten und selbst die “Zeit” berichtet in Ihrer aktuellen Ausgabe über das “Ende von @was”. Doch was ist die Alternative zum E-Mail “Ping-Pong” ? Hier findet man leider nur wenig befriedigende Antworten und dies ist auch ein Grund, warum es in den letzten beiden Wochen in unserem Blog etwas ruhiger war. Es hatte beileibe nicht mit einer allgemeinen Herbstdepression zu tun, ganz im Gegenteil, denn wir haben uns intensiv mit der Finalisierung von Social PM entry, unserer Antwort auf das Ende der E-Mail, beschäftigt.
Das Rad wird oft immer wieder neu erfundenGerade bei Unternehmen mit hoher Fluktuation oder Zusammenschlüssen von Teams, die an verschieden Orten arbeiten, kommt es regelmäßig vor, das vorhandenes Wissen nicht für die breite Masse der Mitarbeiter zur Verfügung steht. Dies liegt zum einen sicher daran, dass sich Mitarbeiter ein Stück weit unersetzbar machen wollen, oft aber einfach auch nur an dem Problem eines nicht vorhandenen internen Netzwerks, in dem wertvolles Wissen konserviert werden kann. Vor allem in großen Unternehmen scheitert die Suche schon oft an dem fehlenden Ansprechpartner, bei kleineren Firmen geht das Know-how dagegen mit dem Wechsel eines Wissensträgers verloren. Nutzt man jedoch Grundgedanken sozialer Netzwerke, werden Dokumente und Kommunikation im Aufgabenkontext gespeichert und stehen somit auch nach langer Zeit noch zur Verfügung. Durch den Bezug zu den jeweiligen Projekten ist die Suche nach relevanten Informationen meist von Erfolg gekrönt, was man bei Ordnerstrukturen in Verzeichnissen nicht immer behaupten kann. Denn trotz jeder Vorgabe arten selbst definierbare Dateiablagen früher oder später in Chaos aus, das nur mit großem Aufwand wieder beherrschbar wird. Von Versionierung möchte ich an dieser Stelle noch gar nicht sprechen. Die "Digital Natives" schreiben keine E-Mails mehrEin weiterer Aspekt, der heute nur unzureichenden bei der Weiterentwicklung der internen und externen Kommunikation in Unternehmen eine adäquate Berücksichtigung findet: Digital Natives, also die Zukunft eines jeden Unternehmens, schreiben keine Mails mehr. Im bereits erwähnten Zeit Artikel wird als Beispiel eine Universität angeführt, die für Studenten gar keine E-Mail Accounts mehr einrichtet, denn diese werden nicht mehr genutzt! Gleiches muss heute für moderne Unternehmen, die sich im Wandel zum Enterprise 2.0 befinden gelten: Die Postfächer der Zukunft sind interne soziale Netzwerke, Unternehmen die sich diesen Techniken verschließen, werden in Zukunft ein noch nicht abschätzbares Problem beim Recruiting von Nachwuchskräften bekommen und damit auch in wirtschaftlicher Hinsicht auf die Verliererstraße einbiegen. Was heute in Großunternehmen bereits Einzug erhalten hat, wirkt sich langsam aber sich er auch auf kleine Teams und Unternehmen aus, die zwar heute an sich schon die Kultur eines offenen und transparenten Miteinanders im Sinne des Social Enterprise pflegen, in Sachen Kommunikationswerkzeuge aber einfach noch nicht die Richtigen Tools zur Umsetzung zur Verfügung haben! Social PM ist der Einstieg ins Enterprise Social NetworkingNun aber zurück zu den letzten beiden Wochen. Unser Task Communicator Social PM entry steht endlich final zur Verfügung. Damit geben wir auch kleinen und mittleren Unternehmen ein Tool in die Hand, welches die Produktivität und Zusammenarbeit auf ein neues Level hebt. Kommunikation in der Form sozialer Netzwerke allein bringt noch keinen substantiellen Vorteil, isoliertes Aufgabenmanagent kommt aber wiederum nicht ohne Kommunikation aus. Erst die Kombination der beiden Faktoren macht den Einstieg ins Enterprise Social Networking wirklich zu einen durchlagenden Erfolg. Genau diese Philosophie haben wir mit Social PM entry von Anfang an verfolgt und schlussendlich heute mit dem "go-live" an den Markt gebracht. Damit bieten wir allen Teams und Unternehmen die Möglichkeit, den internen E-Mail Verkehr endlich zu reduzieren und wirklich produktives Aufgaben- und Teammanagement im Stile sozialer Netzwerke einzuführen. Weitere Informationen und einen kostenlosen Test gibt es ab sofort auf der Social PM Homepage. Hier haben wir auch einen neuen Blog eröffnet, der in den nächsten Wochen Tipps und Tricks zur modernen Zusammenarbeit gibt und damit den Umstieg zur E-Mail 2.0 mit vielen Beispielen unterlegt.
Mittendrin statt nur dabei - Unser Angebot auf der IT&Business in StuttgartDas ganze Team arbeitet mit Hochtouren an den Vorbereitungen zur IT&Business in Stuttgart, auf der wir vom 20. bis 22. September ganz im Zeichen von Enterprise Social Networking und Social CRM vertreten sein werden. Unser Roll-Up, der heute frisch aus der Produktion eingetroffen ist, gibt bereits einen ersten Vorgeschmack auf die Highlights an unserem Stand. Aber auch im Rahmenprogramm sind wir mit einem Vortrag, einem Interview und bei einer Podiumsdiskussion mit von der Partie. esentri Enterprise Social NetworkingWer den neuen Roll-Up auf Facebook oder Google+ gesehen hat, kann bereits erahnen, dass wir erstmals mit unseren Enterprise Social Network Lösungen und der esentri Social Network Bridge ins Rennen gehen. Natürlich sind wir auf die ersten Reaktionen unsere Gäste und Besucher gespannt. Nicht nur optisch steht dabei die Integrationen von Facebook in bestehende CRM-Systeme und Geschäftsprozesse im Mittelpunkt unsere Auftritts. Auch unsere Vorträge im Rahmen der Messe drehen sich um Social CRM, Enterprise 2.0 und unternehmensinterne Social Networks. Daher kann ein kurzer Überblick über die Termine und Inhalte, die esentri den Besuchern der IT&Business bietet, an dieser Stelle nicht schaden. Social CRM ist mehr als nur ein schickes Dashboard - Der Social-Hype im CRM in einer kritischen AnalyseDabei müssen sich die Zuseher und Hörer anschnallen, denn wir präsentieren unseren Vortag mit "Prezi", was zu Beginn immer für den ein oder anderen erstaunten Blick sorgt, denn im Vergleich zu Power Point ist mit "Prezi" etwas mehr Bewegung angesagt. An dieser Stelle vorab schon ein kleiner Einblick in den Inhalt des Vortrags:
Wir können alles außer "Social CRM" - Warum auch im Enterprise 2.0 viele Prozesse immer noch "Eins Null" sindDer Titel unseres zweiten Vortragsslot am 22.09.2011 um 13.15 im Fachforum 5.2. Was wir auch nicht können: Power Point! Denn unser zweiter Vortrag wird in Form eines Interviews stattfinden. Zum Inhalt ein kurzer Einblick:
Social CRM - Hype oder ChanceDie Podiumsdiskussion zum Abschluss des zweiten Messetages am 22.09 von 16.00 bis 17.00 im Fachforum 3.1, Cloud Computing. Weitere Fragestellungen, die mit den anderen Teilnehmern auf dem Podium zur Sprache kommen werden:
Unter der Moderation von Klaus Dietzel, dem Chef vom Dienst der Zeitschrift aquisa kommen die wichtigsten Fragestellungen zu diesen aktuellen Themen zur Sprache und esentri wird seinen Standpunkt mit dem Publikum teilen. Last but not least....haben wir auch einen Stand und freuen uns natürlich auch jeden Besucher, gerne auch um über unsere Vortragsthemen zu diskutieren.
Social Media in der Unternehmenskommunikation - Aktuelle StudienergebnisseÜber die allgemeine Stimmung in der Wirtschaft gibt es aktuell einiges zu Lesen, aber keine Sorge, ich bin weder die Financial Times, noch das Handelsblatt und möchte mich auch nicht mit den Wirtschaftsweisen auf eine Stufe stellen. Allerdings gab es im DIRK Stimmungsbarometer eine Sonderumfrage zum Thema der Rolle und Bedeutung von Social Media in der Unternehmenskommunikation und die Ergebnisse sind an manchen Stellen überraschend! Enterprise 2.0 und Social Media in verschiedenen BranchenOhne jetzt auf alle Details der DIRK Studie eingehen zu wollen ist es durchaus Interessant, dass vor allem klassische Sektoren wie die Finanz- und Transportbranche immer wieder im Rahmen der Social Media-Strategie und dem Einsatz sozialer Medien in Unternehmen genannt werden. Im ersten Moment würde man diesen, doch eher als konservativ einzustufenden Unternehmen eher weniger Engagement im Social Media und Enterprise Social Networking zutrauen. Auch wir durften aber hier ganz andere Erfahrungen sammeln. Vor kurzem waren wir mit dem Thema Collaboration und Enterprise 2.0 auch auf einem Fachforum im Finanzumfeld vertreten und befürchteten schon, dass wir mit unseren doch recht visionären Ansichten nicht punkten könnten und stattdessen mit Wurfgeschossen in Form von Obst und Gemüse aus dem Buffet zu rechnen hätten. Aber weit gefehlt! Von Konservatismus keine Spur, ganz im Gegenteil haben vor allem die Unternehmen im Finanzumfeld die Chancen der Web 2.0 Kanäle erkannt und wollen diese auch konsequent nutzen. In Kombination mit den Ergebnissen der Studie kann nur festgehalten werden, dass unser Bild der der zurückhaltenden Nutzung sozialer Medien in diesen "klassischen" Branchen nicht den Tatsachen entspricht und die Aufgeschlossenheit gegenüber Enterprise Social Networking und Social Media riesig ist! Social Media StrategieEin weiterer spannender Punkt: Fast jedes dritte Unternehmen hat eine Social Media Strategie! Vor allem die DAX Konzerne in Deutschland nutzen Social Media intensiv. Wie weit diese Unternehmen allerdings beim Einsatz von neuen Kommunikationsmitteln innerhalb des Unternehmens fortgeschritten sind, verschweigt uns die Studie. Auch bleibt die Frage offen, welche Tools zum Einsatz kommen und wie die Pflege von Content und der Rückfluss der Informationen ins Unternehmen gestaltet ist. Hier fehlen trotz der hohen Sichtbarkeit des Themas Enterprise Social Networking und Social Intranets noch wirklich aussagekräftige Zahlen aus dem deutschsprachigen Raum. Social Intranets und Enterprise Social NetworksZufällig durfte ich heute auch Teilnehmer eines WebCasts sein, in dem Herr Frank Schönefeld, COO von T-Systems Multimedia über den Ausbau von Intranets in Unternehmen hin zu Social Intranets berichtete. Ein sehr spannender Vortrag, doch auch hier wurde ein entscheidender Punkt nur unzureichend beantwortet: Trotz toller Möglichkeiten beim Einsatz sozialer Techniken im Unternehmen bis hin zum Crowdsourcing bei der Produktentwicklung, werden die ganzheitliche Vernetzung der internen und externen Kanäle heute nur rudimentär betrachtet. Wobei ich auch wieder auf die DIRK-Studie zurück kommen möchte: Hier wurde auch die Frage beantwortet, wer im Unternehmen für die Social Media Strategie verantwortlich ist. Klar erscheinen hier Bereiche wie Marketing, HR und Vorstand. Aber die IT fehlt! (Interne) Social Media Nutzung: Die IT-Abteilungen bleiben bei der Strategie wieder außen vor!Wie so oft sind die Fachabteilungen, vor allem Marketing und Vertrieb mit den Anforderungen wieder schneller, als die IT-Abteilung handeln kann. Es gilt neue Kundensegmente zu erschließen, über Prozesse und Integration kann man ja auch noch später nachdenken. Das höchste der Gefühle ist es, wenn die Daten auch noch ins Social CRM wandern und wir an anderer Stelle mit einer Social Collaboration Plattform intern kommunizieren können! Wie oft haben wir genau diese Situation schon erlebt, es war ähnlich bei den ersten Web-Shops oder vielen anderen Trends, die oft autonom und ohne langfristige strategische Planung eingeführt wurden. Wenige Jahre später…Sind erstmal interne Collaboration Plattformen und Social CRM Systeme im Unternehmen etabliert, merkt man schnell, dass es mit der Integration nicht so weit her ist. Auch Frank Schönefeld sprach in seinem heutigen Vortrag von Point-to-Point Verbindungen. Erst viel später merken die Unternehmen, dass die schönen neuen Systeme nicht so wirklich mit den restlichen Prozessen und Legacy Systemen harmonieren. Was folgt sind große Integrationsprojekte, bei denen in mühsamer Kleinarbeit bestehende Applikationen und Einzelschnittstellen wieder in den Gesamtkontext gerückt werden. Theorie und Praxis in der Enterprise 2.0Rund zwei Drittel aller Aufwände bei der Einführung von internen sozialen Netzwerken und Plattformen werden benötigt, um Mitarbeiter zu schulen und eine Veränderung in der Kommunikationsstruktur der Unternehmen herbeizuführen. Natürlich muss zur Einführung interner Enterprise Social Networks eine Anpassung der Organisation und Kommunikationsstrategie stattfinden. Auch klare Guidelines und der Aufbau einer definierten Governance sind unumgänglich. Aber auf der anderen Seite wird der unternehmenspolitische Aspekt aus meiner Sicht auch überbewertet. Klar, je nach Altersstruktur und Organisationsaufbau gilt es kleine und größere Hürden zu überwinden, aber die Zeit bringt hier einen automatischen Wandel, die Mitarbeiter werden jünger und die Generation der Digital Natives gewinnt die Überhand in der Arbeitswelt. Für XING und Facebook hat mir auch keiner ein Handbuch gegeben, ich habe angefangen, habe Fehler gemacht und mittlerweile kenne ich die Regeln, mit denen ich agieren muss. Wir sind der festen Überzeugung, dass man beim Übergang zum Enterprise 2.0 zwar als Unternehmen unterstützen muss und den Mitarbeitern die Regeln vorzugeben hat. Aber weniger kann hier mehr sein! Zu viel Theorie und umfangreiche Regelwerke schrecken eher ab als zu motivieren. Deshalb: Just do it, der Erfolg wird sich früher oder später von ganz allein einstellen!
Social CRM und Enterprise 2.0 meets Geschäftsprozesse 1.0 - Alles Social oder was?Der Trend zum Enterprise 2.0 und einer aktiven Kommunikation mit den Kunden im Social Web ist bei Unternehmen kaum noch zu stoppen. Vor allem die Twitter Streams zu Social CRM, E 2.0 und Enterprise Collaboration gewinnen jeden Tag an Traffic und interessanten Inhalten. Aber gibt es nicht einen großen “Bremser” in diesem Spiel? Geschäftsprozesse die nicht mehr mithalten können? Die Hauptparadigmen des Social Customer Managements und Social Media MarketingJeder der sogenannten "Digital Natives", die sich gerne mit Ihresgleichen in den virtuellen Welten von Facebook, Google+ und Twitter austauschen sind von den Service-Angeboten, die so mancher großer Konzern über soziale Medien anbietet, rundum begeistert. Ohne an dieser Stelle näher auf Angebote wie "Telekom hilft" oder die Twitter Hotline der Deutschen Bahn eingehen zu wollen, ein ausführlicher Bericht über diese Angebote folgt nächste Woche, so scheint doch eines klar: Auch Unternehmen, die eigentlich bei den Kunden in Sachen Service keinen Ruf mehr zu verlieren haben, schaffen es in der Welt sozialer Netzwerke wieder an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Ja, ich gehe sogar soweit und behaupte, dass diese Angebote für manches Unternehmen eine komplette Kehrtwende in Sachen Kundenorientierung bedeuten kann. Und immer steckt im Backend auch der Social CRM Ansatz, der diese Dienste langfristig erst möglich macht. Also alles schön in der virtuellen Welt? Alle Bausteine fügen sich zusammen und durch moderne IT und die neue "soziale Ader" der Unternehmen unterstützen die neuen Social Applications die schöne neue Servicewelt? Prozesse in Excel? Lange vorbei oder aktueller denn je?Wie wir auch in einem unserer vorangegangenen Blog Artikeln berichtet haben, steckt der Teufel in heutigen Unternehmen in einem ganz anderen Detail: Die IT-Prozesse können mit dem schnellen Wandel von Unternehmen nicht mehr schritt halten. Kaum zu glauben, aber in der Studie wird davon ausgegangen, dass in Zukunft fast 80% aller Geschäftsprozesse in Excel oder Access abgebildet werden. Die IT-Abteilungen können mit den Anforderungen der Fachbereiche nicht mehr mithalten und da man Lösungen braucht, schafft man sich eben seine eigenen "Krücken", mit denen die Anforderungen zwar mehr schlecht als recht, aber immerhin irgendwie abzubilden sind. Ich persönlich sehe die Gründe neben den immer höheren Anforderungen in Bezug auf Anpassbarkeit und Wandelbarkeit auch in dem Wechsel von dem klassisch hierarchischen Unternehmen hin zu offenen Enterprise 2.0 Strukturen. Entscheidungen werden oft schneller gefällt und auf eine breite Basis verteilt. Natürlich ist dieser Grundgedanke generell nur zu Unterstützen, aber die IT und durchgängige Geschäftsprozesse geraten dabei unter die Räder. Der Teufelskreis des "we need to get faster an more social"Jetzt fragt man sich, was diese Probleme mit den Social Media- und Social CRM-Angeboten im Serviceumfeld zu tun haben. Die Antwort ist ganz einfach: Was im Kleinen funktioniert, wird bei steigendem Volumen im Chaos enden. Können Konzerne und auch kleinere Firmen ihren "Social Media Service" momentan noch als die Lösung aller Probleme darstellen, zieht dies auch ein größeres Volumen an Supportfällen nach sich, welche über Twitter und Co. auf die Mitarbeiter einprasseln. Doch die notwendigen Prozesse um diese Daten auch sinnvoll verarbeiten zu können, fehlen in den meisten Fällen noch. Irgendwann ist die Excel Tabelle ausgereizt! Ich will an dieser Stelle natürlich nicht behaupten, dass Konzerne wie die Deutsche Bahn ihren Twitter Service mit Excel Tabellen aufrecht erhalten. Aber auf den Zug des Supports in sozialen Netzwerken versuchen viele Firmen aufzuspringen und nicht jeder hat die nötigen Prozesse, um solche Services wirklich nachhaltig und mit vertretbarem Aufwand betreiben zu können. Und genau hier schließt sich der (Teufels-)kreis! SOA als der Ausweg aus dem Dilemma?Service orientierten Architekturen sind beileibe keine neue Erfindung aus der Enterprise 2.0 Ära, aber bieten nicht gerade die Philosophien hinter SOA genau den richtigen Ansatz um dezentrale und kooperative Entscheidungen in durchgängige Geschäftsprozesse umzuwandeln? Eigentlich doch genau der richtige Weg, mit dem man aus vielen Services schnell und individuell die richtigen Prozesse modellieren kann. Eigentlich sollte doch genau hier die Chance liegen, um die IT Abteilungen enger mit den Fachbereichen zu verzahnen und dadurch auch in Zeiten von Web und Enterprise 2.0 die "Access-Manie" wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Leider ist die Theorie hier wieder mal schöner als die Umsetzung in der Praxis. Denn SOA Projekte sind komplex, die strategische Vorarbeit und Konzeption allein schon für sich ein Großprojekt und die vollumfängliche Umsetzung ein Prozess über Jahre. Ein entscheidender Grund, warum viele SOA-Projekte letztendlich nur auf dem Papier entstehen und nie den Einzug in die reale Unternehmenswelt finden. Auch der Traum von Fachbereichen, die sich mittels Drag and Drop ihre eigenen Geschäftsprozesse aus Services entwickeln und somit auf jede Anforderung schnell reagieren können, ist nicht wirklich realisierbar. Und nun? Doch wieder alles Excel oder was?Gerade die aktuelle Entwicklung hin zu Social Media und Social Enterprise in Unternehmen bietet eine gute Gelegenheit, mittels SOA und Business Process Management die Prozesse wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Ich sehe es als große Chance in den heute sowieso recht isolierten Social Media Bereichen von Unternehmen anzufangen, nachhaltige SOA und BPM Strategien im Unternehmen salonfähig zu machen. Zu verlieren haben die Firmen wenig, denn jede Lösung ist am Ende besser, als sich mit Tweetdeck oder einem abgekapselten Social Media Analytics Tool herumzuschlagen um den Ansturm in die Social Media und Web 2.0 Kanäle gewachsen zu sein. Was sich in dieser Welt, auch mit der Integration von Social CRM Systemen bewährt, kann später an anderer Stelle ausgebaut werden. Natürlich sind hier keine schnellen Wunder zu erwarten, aber wenn Unternehmen wie die Telekom es schaffen wieder einen guten Ruf beim Kunden zu bekommen, wird wohl kaum ein CIO dagegen sein, diese Chance auch in geregelte Prozesse münden zu lassen. Wir leben in einer spannenden Zeit in der Cloud-Produkte die klassischen ERP und CRM Systeme immer mehr verdrängen. Erst heute verkündet Sales Force in einer Mitteilung den Angriff auf klassische Unternehmensbereiche wie Manufacturing und Finance. Aber wie auch immer diese Schlacht ausgehen mag, auch wenn alle Unternehmensapplikationen zukünftig in der Cloud zu finden sind, die erfolgsentscheidenden Prozesse werden nie "out-of the box" zu liefern sein.
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