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Oracle Cloud Konferenz in Stuttgart und die Frage “Wann kommt die Oracle Public Cloud?”

Für esentri informierte sich Robert Szilinski bei der Oracle Cloud Konferenz am 25.04.2012 in Stuttgart aus erster Hand von den Verantwortlichen über den neusten Stand der Oracle Cloud Technologien. Wann die Oracle Public Cloud allerdings kommt, bleibt weiter spannend.

Cloud-basierte Systeme sind in der IT angekommen

So lautet zumindest die Einschätzung von Günter Stürner (SVP) in der Keynote zur Eröffnung der Cloud Konferenz im Porsche Museum Stuttgart. Und tatsächlich - aktuellen Umfragen (z.B. IOUG) zur Folge entscheiden sich immer mehr Unternehmen für Private, Managed oder Public Cloud Lösungen. Dabei verfolgen die Unternehmen unterschiedliche Strategien und Zielsetzungen.

wie wird die Oracle Public Cloud aussehen?

Die 4 TOP Gründe für die Oracle Cloud

Demnach gibt es folgende 4 Treiber, die Unternehmen als große Vorteile der Cloud sehen:

1. Mehr Flexibilität

2. Niedrigere Kosten

3. Mehr Effizienz

4. Bessere Zukunftssicherung

Natürlich sind nicht alle Punkte immer gleich wichtig und je nach Geschäftsmodell werden die Schwerpunkte in der Praxis unterschiedlich gesetzt. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist nach Meinung der Experten vor allem auch die Einführungsstrategie - "Big Bang Szenarien" sollten auf jeden Fall vermieden werden.

Cloud Beispiele aus der Praxis: die IT der Bundesagentur für Arbeit sorgt für Erstaunen

Besonders eindrucksvoll konnte dies Gebhard Herget von der BA darstellen, die auch Oracle Middleware Kunde von esentri ist. Immerhin muss die Cloud-basierte Infrastruktur und die Oracle Middleware mit 11.000 Servern rund 100 Fachanwendungen auf 160.000 vernetzten PCs zur Verfügung stellen. Das große Ziel der SOA-Architektur ist dabei schrittweise mehr Dienstleistung über das Internet zur Verfügung zu stellen und die IT weitgehend zu industrialisieren. Technisch ist dies bereits geglückt, jedoch sind darüber hinaus auch weitere Themen im Rahmen der Cloud-Strategie zu beachten und nicht zu unterschätzen.

Der Wechsel zur Cloud bedingt auch einen kulturellen Wandel im Unternehmen

Das bestätigte auch Nicole Holthöfer von Oracle mit ihrer Erfahrung bei verschiedenen Kunden. So stehen vor allem die IT- Abteilungen durch die steigende Anzahl nützlicher Internetanwendungen unter Druck. Fachbereiche tendieren dazu einfache Lösung direkt im Internet zu bestellen, da die eigene IT dafür oftmals zu viel Zeit benötigt. Im Vordergrund steht dabei die schnelle Problemlösung, IT-strategische oder sicherheitsrelevante Fragestellungen werden dabei meist nicht ausreichend betrachtet. Diesem Wettbewerb müssen sich IT-Abteilungen allerdings zunehmend stellen. Denn die Cloud bringt mehr Flexibilität und Agilität in alle Abteilungen, was sich unmittelbar auf die Zusammenarbeit im Unternehmen auswirkt.

Oracle Social Network

Ein interessantes Beispiel für den kulturellen Wandel in Unternehmen zeigte auch Carsten Retzlaff auf, der bei Oracle in Deutschland den Vertrieb der neuen Oracle Fusion Applications verantwortet. So gibt es in der Oracle Cloud ein eigenes Oracle Social Network, das auch in die Fusion Applications integriert wurde. Somit lassen sich die Vorteile direkter Kommunikation im Facebook-Stil nutzen ohne den Kontext zu verlieren. Oracle bietet hier mit dem Activity Stream u.a. die Möglichkeit Kunden, Leads und Opportunities in Fusion CRM "zu folgen" und sich direkt mit Kollegen und Partnern über den aktuellen Stand auszutauschen. Somit ist echtes kontextsensitives Arbeiten möglich, wie esentri es auch mit dem eigenen Produkt Social PM ermöglicht.

Erste Fusion Apps Kunden gibt es - wann kommt die Oracle Public Cloud?

Zum Abschluss gab Gregor Bublitz von ec4u einen Einblick in die Möglichkeiten mit Fusion CRM anhand einem konkreten Projekt. Demnach machen die Fusion Applications einen guten Eindruck und erste Referenzkunden haben bereits die neuen Möglichkeiten der Cloudanwendungen getestet.

Trotz des aufschlussreichen "Gedächtnistrainings" mit der Weltmeisterin Frau Dr. Karsten kann sich aber kein Teilnehmer über konkrete Aussagen zum Startzeitpunkt der Oracle Public Cloud erinnern. So bleibt es weiter spannend, wann Oracle über eigene Public Cloud Lösungen in den Markt einsteigt und wie das Pricing für die Dienste aussehen wird. Auch wenn die Möglichkeiten immens sind, wird nun viel davon abhängen, ob man neben dem häufig zitierten http://apex.oracle.com auch zeitnah weitere Services zur Verfügung stellt und wie sich das Pricing gestalten wird - wir bleiben jedenfalls dran!

Robert Szilinski

Serie - Teil 2: Was sind eigentlich genau Enterprise Social Networks?

Führt man heute Gespräche mit Unternehmen und dem Management bezüglich der bestehenden Kommunikationsstrukturen und fragt nach der Vernetzung innerhalb des Unternehmens, wird schnell klar, dass die meisten Unternehmen noch immer in klassische Abteilungen oder Business Units gegliedert sind. Doch diese organisatorische Gliederung erweist sich gerade in dienstleistungsorientierten Unternehmen oft als Problem: In vielen Fällen ergibt sich die fachliche Zuordnung aus den Erfordernissen des Tageschgeschäfts und ist fließend. Starre Strukturen können schnell zum Hindernis werden und Mitarbeiter stehen in einem ständigen Dilemma zwischen fachlicher Projektorganisation und disziplinarischer Unternehmenszuordnung.

Von der „Closed“ zur „Connected“ Business Culture

Gerade bei der strikten Trennung von Abteilungen oder der autarken Führung einzelner Niederlassungen bleibt der Austausch auf wenige Bereiche beschränkt. Dabei findet der Fluss von Wissen oder die Weiterentwicklung sogenannter „Best Practices“ nicht unternehmensübergreifend statt. Die isolierten „Silos“ innerhalb der Unternehmen können daher auf vorhandenes Know-how oft nicht zurückgreifen. In Folge werden bereits vorhandene Prozesse immer wieder neu erfunden. Dies führt im Try & Error Prinzip zur Wiederholung von Fehlern. Durch den Weggang von Mitarbeitern geht zudem bestehendes Wissen unwiederbringlich verloren.

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Die Definitionen eines Enterprise Social Networks:

„Ein Enterprise Social Network ist eine Zusammenstellung von Technologien, welche einen Mehrwert im Unternehmen durch die Verbindung und den Zusammenschluss der Organisationsmitglieder schafft. Hierbei kommen vor allem Mitarbeiterprofile, Statusupdates und Benachrichtigungen zum Einsatz.“

Die Verbindung der Mitarbeiter über sichtbare und unsichtbare Unternehmensgrenzen hinweg steht also im Zentrum aller professionellen Social Networks. In Social PM zum Beispiel rücken noch zusätzliches Taskmanagement und die Abbildung von Unternehmensworkflows ins Zentrum der Zusammenarbeit und ergänzen somit die reine Verbindung der Mitarbeiter um produktive Komponenten.

Mit Enterprise Social Networking die“ Silos“ im Unternehmen aufbrechen

Unabhängig der funktionellen Ausgestaltung der einzelnen Enteprise Social Networks bleibt jedoch in Summe festzustellen, dass der Wandel von einem geschlossenen Unternehmen hin zu einer offenen und transparenten Unternehmenskultur über den internen Einsatz moderner Enterprise Social Networking Lösungen führen. Die dabei umgesetzten Grundparadigmen der team- und projektbezogenen Zusammenarbeit stellen Wissen und Best Practices für alle Mitarbeiter zur Verfügung.

Im nächsten Teil der Serie zeigen wir auf, welche Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen der Nutzung privater sozialer Netzwerke und professioneller Enterprise Social Networks bestehen.

Michael Krebs

Serie - Teil 1 - Der Kern des Enterprise Social Networking

Es begab sich aber zu einer Zeit, in der eine SMS als innovativste Kommunikationsform galt und das Mobiltelefon noch hauptsächlich zum telefonieren genutzt wurde, als ein Medium mit dem unscheinbaren Titel “Facebook” sich aufmachte, das Web und unser aller Kommunikation zu verändern. Kurz darauf wurde CRM auf einmal “Social” und das Intranet im Unternehmen sollte “Zwei Null” werden.

Social Media und mobiles Internet in der Post-PC-Ära

Nur wenige Jahre später sind soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Google+ als tägliche Begleiter der zwischenmenschlichen Kommunikation kaum noch aus dem Alltag wegzudenken. Zudem wurde durch das iPhone der "Heilige Gral" des mobilen Internets erfunden und mit dem überwältigenden Erfolg des iPads setzt sich der Trend zur Nutzung mobiler Applikationen jenseits des Arbeitsplatzrechners auch in Unternehmen fort.

Social Media, Intranet 2.0, Social Software oder was?

Dass diese Technologien auch an der Unternehmenskommunikation nicht spurlos vorbeiziehen werden, wird bereits seit Jahren diskutiert. Mit dem Aufkommen der sogenannten Enterprise Social Networks finden interne soziale Netzwerke  immer mehr Verbreitung in der internen Unternehmenskommunikation. Befragt man jedoch heute Unternehmen zu den konkreten Plänen bezüglich der Nutzung moderner Kommunikations- und Kollaborationslösungen, erhält man am Ende oft ein buntes Potpourri an Begriffen, die unterschiedlichste Schlagwörter wie zum Beispiel Social CRM, Enterprise 2.0 oder Intranet 2.0 beinhalten.

Technologie ist nicht der Kern von Enterprise Social Networks

Dabei geht es meist im Kern von Enterprise Social Networks zuallererst gar nicht um Technologie oder den konkreten Anwendungsfall, sondern um die Beziehungen zwischen Mitarbeitern, externen Dienstleistern und oft auch Kunden. An sich keine Themen, die erst in jüngster Zeit angeregt diskutiert werden. Bereits im Cluetrain Manifest war als erste These zu lesen: "Märkte sind Gespräche". Zwar sprechen wir in der internen Kommunikation weniger von Märkten, sondern von Beziehungen und Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander, aber gilt im Umkehrschluss nicht auch hier: "Unternehmen sind Gespräche?". Leider entwickelt sich dabei das persönliche Gespräch durch den vermehrten Einsatz von internen E-Mails oft zu einem unemotionalen und auf kurze Sätze verkümmerten Dialog.

Was genau ist  modernes, internes "Social-Networking"?

Doch ist es in Zeiten von Social Media-Konzepten und der Propagierung von Offenheit und Transparenz in der Unternehmenskommunikation nicht an der Zeit, wieder mehr Emotion und persönliche Beziehungen in die interne Kommunikation der Unternehmen zu tragen? Genau hier setzen Enterprise Social Networks an. Dabei spielt das genutzte Tool oder die darunterlegende Technologie nur eine untergeordnete Rolle. Ganz andere Fragen stehen am Anfang des Prozesses, welcher am Ende ein sogenanntes "Social Business" entstehen lassen soll.

Das Ziel ist klar, aber wie sieht der Weg zum Social Business aus?

Was sind genau die Ziele beim Einsatz der Social Networking-Philosophien im Unternehmen? Warum scheitert die Einführung der hochgelobten Enterprise Social Networks und wie misst man den konkreten Mehrwert, den ein neues Netzwerk im Unternehmen konkret bringt? Diese und noch viele weitere Themen, die in den esentri - Projekten als tägliche Fragestellungen zu lösen sind, werden in den nächsten Wochen in Rahmen einer umfangreichen Blogserie näher dargestellt. Am Ende entsteht ein umfassender Überblick über die drei wichtigsten Bereiche, die entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des umfassenden Wandels der Unternehmen haben: Menschen, Prozesse und Technologien.

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Mehr Produktivität bitte!

Zu Beginn eines jeden Projekts gilt es aber zuallererst nicht die Frage nach einem kulturellen Wandel zu beantworten, vielmehr müssen in einer ersten Schritt folgende zentralen Themen bei der Einführung von Enterprise Social Networks beantwortet werden:

1.) Wie kann man das Teilen von Wissen, Erfahrungen und Kenntnissen bei den Mitarbeitern fördern?

2.) Was benötigt ein Unternehmen als Basis um Wissen in einem internen sozialen Netzwerk zu konservieren?

3.) Wie können Unternehmensprozesse durch Enterprise Social Networks verbessert werden?

4.) Wie befähigt man die Mitarbeiter, Enterprise Social Networks richtig zu nutzen?

Vor allem diese Kernpunkte stehen im Mittelpunkt der neuen Serie. Ziel ist es dabei, einen umfassenden Überblick über das konkrete Vorgehen bei der Implementierung eines internen sozialen Netzwerks im Unternehmen zu liefern, konkrete Vorgehensweisen zur erfolgreichen Einführung näher zu beleuchten und auch auf mögliche Fallstricke hinzuweisen, die in der Praxis oft zum Scheitern des neuen Enterprise Social Networks führen können.

Social PM - Eigenes Produkt trifft auf umfassende Consulting-Erfahrung

Dabei wird vor allem auch auf Erfahrungen aus der Entwicklung und Implementierung von esentri Social PM, dem produktiven sozialen Netzwerk für Unternehmen, zurückgegriffen. Denn was kann die oft nur in der Theorie beleuchteten Aspekte zur sozialen Kommunikation besser untermauern, als Erfahrungen aus konkreten Kundenfragestellungen, die auch in die Entwicklung von Social PM eingeflossen sind.

Im nächsten Teil unserer Serie gehen wir näher auf die Definition des Begriffs Enterprise Social Networking ein und beleuchten in diesem Zusammenhang auch den Begriff der "Connected Business Culture" im Unternehmen.

Michael Krebs

esentri erlangt den Rang eines “SOA-Specialized” Partners bei Oracle

Als bisher jüngstes Oracle Partner Unternehmen in Deutschland wurde esentri der Titel eines spezialisierten Oracle SOA-Partners verliehen! Mit der Erreichung dieses Meilensteins unterstreicht esentri erneut seine Ambitionen, einer der führenden Anbieter in der Umsetzung schlanker und agiler Enterprise Social Networks zu werden.

Spezialisierte Mitarbeiter bieten den "easy entry" in die Oracle SOA-Welt

Auch wenn in der Fachpresse Serviceorientierte Architekturen oft als komplexe "Ungetüme" dargestellt werden, beweist esentri mit seinen Konzepten und erfolgreichen Projekten genau das Gegenteil:

Die im Rahmen fachlicher und technischer Prüfungen zertifizierten esentri SOA-Experten bieten den "easy entry" in die Welt der Serviceorientierten Architekturen und gestalten dynamische und flexible Unternehmensprozesse, die stufenweise im Unternehmen umgesetzt werden. Durch den Einsatz weiterer Werkzeuge, wie der Oracle BPM Suite beginnt dabei jedes esentri-Projekt mit der technischen und fachlichen Prozessanalyse. Im zweiten Schritt entstehen maßgeschneiderte SOA-Architekturen, die alle Funktionen und Applikationen des Unternehmens zentral und zukunftssicher integrieren.

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Oracle SOA meets Enterprise Social Networking

Einen weiteren Hauptbestandteil der esentri SOA-Strategie bilden innovative Enterprise Social Networks, die im Rahmen der Neukonzeption der IT-Landschaften durch esentri entwickelt werden. Dabei wird die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern über interne und externe soziale Netzwerke als zentraler und zukunftsweisender Baustein in die Applikationen der Kunden aufgenommen. In Summe entstehen somit integrierte Applikationslandschaften, die Prozesse vereinfachen und durch eine schnelle und zielgerichtete Kommunikation die Produktivität erhöhen.

2012 steht ganz im Zeichen von Social Networking, BPM und SOA

Dabei zeichnet sich esentri neben der erfolgreichen SOA-Spezialisierung auch durch die Mitgliedschaft in der exklusiven Oracle Partner Community SOA aus.  Als einziger Oracle Partner bietet esentri dabei ein Portfolio aus optimierten Geschäftsprozessen, Cloud-Technologien und moderne interner Zusammenarbeit  und gilt dadurch als einer der innovativsten Oracle-Partner in Deutschland. 2012 steht bei esentri demnach ganz im Zeichen des weiteren Ausbaus des Bereichs Business Process Management und die Einführung neuer Oracle Produkte wie z.B. dem Oracle Social Network.

Robert Szilinski
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