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Kanban - Hype oder Lösung?

Am letzten Tag der diesjährigen DOAG 2011 Konferenz + Ausstellung beschäftigen wir uns am Donnerstag, 17. November 2011 um 14.00 Uhr mit dem spannenden Thema Kanban in der IT. Den strategischen Vortrag “Hype oder Lösung? Kanban als Methode für erfolgreiche IT-Projekte” können Sie im Raum Budapest besuchen!

Seit Jahren wächst die Fangemeinde agiler Vorgehensweisen in Projekten. Kanban ist eine in der Automobilindustrie schon lange bekannte Methodik und findet immer mehr Anhänger auch in der IT. Ohne invasiven Eingriff in die Organisationsstruktur unterstützt Kanban Projektteams und Auftraggeber  dabei, ihre Arbeitsabläufe zu visualisieren, verlässliche Partnerschaften aufzubauen und mit dem Ziel der ständigen Verbesserung (Kaizen) zusammenzuarbeiten.

Kanban Board

Beispiel für ein Kanban Board

Im Zentrum steht dabei das Kanban Board, das den aktuellen Flow (gemeint ist in unserem Fall der IT-Softwareentwicklungsprozess) für alle Projektmitgliedervisualisiert und somit Entscheidungen für Beteiligten alle transparenter macht.

Der Vortrag zeigt außerdem, welche Gemeinsamkeiten Kanban und die beliebte Scrum Methodik haben sowie Möglichkeiten die beiden Themen miteinander zu verbinden. Dabei werden im Vortrag keine falschen Versprechungen wiederholt, sondern auch die Fallstricke von Kanban beleuchtet und darüber informiert, was Kanban nicht leisten kann.

Kurz: als Teilnehmer bekommen Sie einen schnellen Einblick, was Kanban für Ihre Projekte leisten kann und was es in der Praxis zu beachten gilt.

Kommen Sie vorbei und werden Sie Teil dieser Experten-Runde

Neben einem interessanten Vortrag freuen wir uns vor allem auch auf einen spannenden Erfahrungsaustausch mit Ihnen. Wir bei esentri setzen auf GPM/IPMA zertifizierte Projektleiter, die ständig auf der Suche sind, wie man mit agilen Methoden und neuen Konzepten (wie z.B. Social Project Management) IT-Projekte erfolgreicher durchführen kann. Der Vortrag zum Thema Kanban wird auch interaktive Elemente enthalten und wir freuen uns schon jetzt über eine spannende Diskussion zum Ende der DOAG Konferenz.

Robert Szilinski

Quo vadis BPM? Gibt es überhaupt noch eine Chance für Business Process Management und Service orientierte Architekturen?

Mit der Schlagzeile “IT verliert Kontrolle über Geschäftsprozesse” stößt die Software Initiative Deutschland e.V. erneut die Diskussion zum Einsatz von Business Process Management (BPM) in Unternehmen an. Demnach werden rund zwei Drittel aller Geschäftsprozesse in den Konzernen nicht mehr von der zentralen IT-Abteilung kontrolliert. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das im Verein angesiedelte Forum “Quo vadis BPM?” nach einer Analyse von Geschäftsprozessveränderungen in deutschen Konzernen.

So erschreckend die Erkenntnis im ersten Moment sein mag - sie spiegelt leider auch die von uns häufig beobachtete Realität wider. Bevor wir uns aber mit der Analyse beschäftigen, sei zunächst der generelle Hinweis erlaubt, dass wir bei esentri nicht der Meinung sind, dass die IT die Geschäftsprozesse kontrollieren oder gar definieren sollte. Der Ausdruck "...zwei Drittel der Geschäftsprozesse...werden nicht mehr von der IT kontrolliert" ist unserer Meinung nach irreführend und wenig hilfreich. Dennoch soll dieser Blog-Eintrag Start einer Serie sein, in der wir dem Phänomen der verborgenen Geschäftsprozesse auf den Grund gehen und aufzeigen, wie sich Unternehmen aus diesem Dilemma schrittweise befreien können und wie die IT dabei helfen kann.

IT als Business Enabler

Wir bei esentri sehen die IT vor allem als Business Enabler, also als wichtigstes Instrument, um die Geschäftsprozesse im Unternehmen möglichst effizient zu gestalten und zentral zu steuern. Dabei sollten Berater sich nach unserem Verständnis primär um die technische Optimierung der Geschäftsprozesse kümmern, nicht jedoch ohne auch die fachlichen Fragestellungen des Kunden wirklich zu verstehen. Die IT kann den Fachbereichen nur dann wirklich helfen, wenn die entwickelten Lösungen die prozessualen Anforderungen auch wirklich abdecken.

IT Business Alignment als Erfolgsfaktor

Eine weiterer wichtiger Punkt für die erfolgreiche Abbildung von Geschäftsprozessen durch die IT ist ein durchdachtes IT Business Alignment, das vom gesamten Unternehmen auch gelebt wird. Strategische Ziele auf Management-Ebene werden prozesssual auf technische Architekturen gemappt und genauso, wie sich die Geschäftsprozesse im Unternehmen neuen Anforderungen anpassen müssen, muss ein Change Management in der IT die notwendigen Veränderungen begleiten. Dies scheint jedoch oft nicht wirklich zu funktionieren. Damit Business Process Management aber funktioniert ist es unerlässlich, dass ein permanenter Abgleich der Geschäftsziele mit der IT erfolgt und beide Welten in der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.

These: IT ist zu unbeweglich und zu langsam

Allzu häufig - und so auch in der vorliegenden Studie - wird vor allem die Behäbigkeit und fehlende Agilität der IT als Hauptgrund für alternative Lösungen identifiziert. Sätze wie "Die IT braucht zu lange..." - "Bis die das wieder hingekriegt haben..." kennt wohl jeder Berater aus dem Alltag. Und in der Tat - oft ist es gar nicht möglich in kürzester Zeit komplexe IT-Lanschaften und gewachsene Anwendungen "mal kurz" auf die neuen Rahmenbedingungen und geänderten Prozesse anzupassen. In diesem Zusammenhang ist neben der reinen zeitlichen Komponente auch der Kostendruck ein wichtiger Faktor. Gerade historisch gewachsene Anwendungslandschaften lassen sich nur mit hohem Aufwand anpassen, was häufig dazu führt, dass selbst sinnvolle Änderungen an der Codebasis in der Praxis nicht durchgeführt werden und stattdessen alternative Lösungen gefunden werden.

Geschäftsprozesse mit Excel und E-Mails

Laut der Studie sind diese alternativen Lösungen vor allem im Bereich der Microsoft Office Lösungen zu finden. Ein Drittel der Geschäftsprozesse wird demnach mit Microsoft Excel und E-Mails abgewickelt, ein weiteres Drittel durch Microsoft Access Lösungen. Die Fachbereiche greifen also zur Unterstützung ihrer Prozesse zur Selbsthilfe und "entwickeln" schnelle Lösungen, die vor allem auf den Microsoft Office Produkten basieren. Dabei ist den Fachbereichen oft kein Vorwurf zu machen - schließlich versuchen sie für ihre Situation die beste Lösung zu finden und stehen häufig selbst massiv unter Druck Geschäftsprozesse auf neue Rahmenbedingungen anzupassen.

Quo vadis BPM und Oracle SOA?

Die Frage bleibt: wie soll das weiter gehen? Laut Studie ist kein Ende der "Abwärtsspirale" erkennbar und es wird erwartet, dass der Einsatz von Excel & Co. in Zukunft sogar noch zunehmen wird. Den Trugschluss, dass durch diese Entwicklung Unternehmen schneller, agiler und erfolgreicher sein werden, möchten wir in den nächsten Teilen dieser Serie anhand einiger Beispiele aus der Praxis widerlegen. Gleichzeitig gilt es aber auch aufzuzeigen, was die IT - in unserem Fall mit den Produkten von Oracle - ihrerseits tun kann, um sinnvolle Alternativen anzubieten und zu erörtern, ob unter den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen überhaupt noch Platz für BPM in den Unternehmen ist.

Link zur Studie: http://www.softwareinitiative.de/news/aktuell/2011-05-19-ITKontrolle

Robert Szilinski

Oracle WebCenter - WebCenter Sites, Portal, Connect und Content kurz erklärt - enterprise social networking von Oracle

Ende Juli präsentierte Oracle sein neues WebCenter-Konzept, doch was hat sich am neuen Konzept eigentlich geändert und wo im neuen WebCenter-Modell verbirgt sich, was wir bisher unter dem Namen Web Center Suite kannten? Diese Fragen wurden bei der Neupositionierung des Oracle Web Centers teilweise nur beding beantwortet.
Um hier ein wenig Licht ins dunkel zu bringen, möchten wir die wichtigsten Komponenten des neuen OracleWeb Center kurz beschreiben und die wichtigsten Fragen beantworten.

Warum gibt es ein "neues" Web Center?

Wie wir auch schon in einigen unserer vergangenen Blog-Einträge erwähnt haben, ist Oracle durch eigene Entwicklungen im Enterprise 2.0 Bereich und durch  den Zukauf von Firmen wie Fatwire aktuell dabei, ein ganzheitliches Enterprise 2.0 Konzept zu entwickeln, welches eine vollständige Integration von Content und Kommunikation in eine einheitliche IT-Struktur zum Ziel hat. WebCenter rückt dabei als zentrales Instrument immer mehr in den Mittelpunkt von des Oracle Konzeptes, vor allem weil es auch für die zukünftigen Business-Applikationen von Oracle, den "Fusion Applications" als Frontend dienen wird. Doch zu Enterprise 2.0 gehört natürlich wesentlich mehr als Frontend und Portal. Genau dass ist auch der Grund warum Oracle unter dem Namen WebCenter zukünftig mehrere Enterprise 2.0 Komponenten unter einem Dach vereint.

Aus welchen Komponenten setzt sich das neue Oracle Web Center zusammen?

Die neue WebCenter Lösung besteht aktuell aus insgesamt 4 Bausteinen, welche in der folgenden Grafik zusammengefasst sind:

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Dabei ist damit zu rechnen, dass in naher Zukunft einzelne Komponenten erweitert werden oder auch zusätzliche Komponenten ins WebCenter Portfolio aufgenommen werden.

Was ist der Inhalt der einzelnen Komponenten:

1.) Oracle WebCenter Portal

Oracle WebCenter Portal kann als Nachfolger der bisherigen WebCenter Suite und der zugehörigen WebCenter Services angesehen werden. Dank einer flexibel anzupassenden Oberfläche und zugehörigen Komponenten und Bibliotheken können Applikationen, die im Web 2.0 zur Verfügung gestellt werden sollen flexibel konzipiert und entwickelt werden. Mit WebCenter Portal steht ein Werkzeug zur Verfügung, welches die Entwicklung von umfangreichen Exranets, Partner- oder Kundenportalen ermöglicht. Diese Einzelmodule sind nahtlos in die bestehenden internen Anwendungen integriert und werden über die Fusion Middleware zusammengeführt. Ziel ist es hierbei, den Benutzern, egal ob intern oder extern,  ganz im Sinne des Web 2.0 eine völlig neue und intuitive Erfahrung bei der Benutzung von Portalanwendungen zu ermöglichen.

2.) Oracle WebCenterSites

Mit WebCenter Sites stellt Oracle eine Technologie zur Verfügung, die das sogenannte "Web Experience Management" in den Mittelpunkt stellt, doch was genau verbirgt sich hinter diesem doch abstrakten Begriff? Kurz gesagt geht es darum, bestimmten Zielgruppen definierte und strikt abgegrenzte Inhalte zur Verfügung zu stellen. Natürlich verbirgt sich dahinter ein marketinggetriebener Ansatz, der bestimmte Inhalte nur zielgruppenspezifisch zur Verfügung stellen soll. Mit WebCenter Sites können genau diese Zielgruppen auf Grund der hinterlegten Nutzerdaten definiert werden und mit dedizierten Inhalten angesprochen werden. Dazu gehören auch soziale und mobile Kanäle um ein Gesamtpaket zu bilden und alle Kanäle umfassen abzubilden. Abgerundet wird WebCenter Sites durch entsprechende Rückkanäle, die es dem Marketing erlauben, die Ergebnisse der einzelnen Kampagnen auszuwerten. Die Ziele liegen hier ganz im Sinne des Social Media Marketing bei einer stärkeren Kundenbindung und einer erhöhten Kundenloyalität, welche durch eine größere und austauschbarere Anzahl an Produkten und Dienstleistungen immer mehr im Fokus des Marketing liegt.

3.) Oracle WebCenter Content

Der Name ist hier Programm, bei WebCenter Content handelt es sich um die Content Management Komponente. Als CMS-Applikation in der WebCenter Landschaft schafft WebCenter Content eine zentrale Basis zur Pflege aller Inhalte und zum Aufbau der entsprechenden Content-Infrastruktur. Durch die stark ansteigende Zahl der Inhalte, welche sowohl intern als auch extern im Rahmen von Portalen, Intra- und Extranets zur Verfügung gestellt werden ist sowohl eine einfache Pflege der Inhalte als auch eine zentrale Verwaltung mit zugehörigem Rechtemanagement eine Grundvoraussetzung um im Enterprise 2.0 den Überblick zu behalten. Durch den Aufkauf des Content- und CMS Spezialisten Fatwire ist hier allerdings schon bald mit weiteren und neuen Funktionen zu rechnen!

4.) Oracle WebCenter Connect

Mit WebCenter Connect stellt Oracle die Funktionen von Oracle On Track nun auch als Bestandteil des WebCenter´s zur Verfügung. Weitere Details findet man auch in unserem Blog Artikel zu Oracle On Track. Über einzelne Funktionalitäten und Features werden wir noch in einem eigenen Beitrag berichten. Nur soviel: WebCenter Connect vereint Messenger- und Kollaborationskomponenten und fügt sich dabei nahtlos in alle bestehenden Anwendungen aus dem CRM und Apps-Bereich ein. Ein wirklich spannendes Werkzeug welches endlich eine Vielzahl von Insellösungen zur Kommunikation ersetzt und die gute alte Email zumindest im internen Bereich obsolet werden lässt.

Was ist eigentlich genau "Oracle Enterprise 2.0"?

Immer wieder liest und hört man auch den Begriff Oracle Enterprise 2.0. Doch was genau verbirgt sich dahinter?

Unter dem Dach der "Enterprise 2.0" wurden eine zeitlang auch einzelne Produkte vermarktet, diese Produktdefinition wurde nun teilweise durch die Bündelung der WebCenter Komponenten ersetzt. Trotzdem besteht auch bei Oracle die Begrifflichkeit Enterprise 2.0 weiterhin, dient aber nicht mehr als Produktbeschreibung sondern vereint vielmehr den Gedanken ganzheitlicher Enterprise 2.0 Lösungen unter Verwendung von WebCenter, SOA Suite und weiterer Oracle Komponenten.

Was bringt die nahe Zukunft?

Durch Zukäufe wie z.B. FatWire und Neuentwicklungen wie den Oracle Social Media Manager, über beide Produkte haben wir bereits berichtet, wird sich unserer Meinung nach die Produkt- und Leistungsvielfalt von Oracle´s WebCenter weiter ausdehnen. Aktuell fehlt noch ein wirkliches Social Media Monitioring, mit welchem aber spätestens zur Opern World zu rechnen ist. Es bleibt also spannend. Wir von esentri bleiben weiter am Ball getreu unserem Motto "Your easy entry to enterprise social networking"

Michael Krebs

Enterprise 2.0, Collaboration und Social Media - Viele Tools nur kein Standard - Mit Oracle On Track und Oracle WebCenter eine unternehmensweit einheitliche Plattform schaffen - Team Collaboration endlich ganzheitlich betrachtet!

Durch die zunehmende Anzahl von Kommunikationswegen und vor allem Kommunikationsmitteln wird das Leben nicht gerade einfacher. Neben den ständig eingehenden neuen Emails kommt noch die Inbox auf Facebook, Skype blinkt munter vor sich hin und mitunter muss auch in ICQ oder in Apples iChat noch munter neben der eigentlichen Arbeit kommuniziert werden.

Vor allem bei Projekten ist uns dieses Problem immer wieder ein Dorn im Auge und dass durch die zunehmende Flut von Kommunikation und Social Media Kanälen die Produktivität mitunter nicht gesteigert wird ist keine neue Aussage, die nicht schon häufig diskutiert wurde und mitunter dazu führt, dass Unternehmen den Einsatz von Social Media oder Chat´s zur Kommunikation sogar verbieten.

Langfristig sollte es natürlich Ziel sein, alle Nachrichtenkanäle, egal ob Email, Facebook, Twitter oder alle anderen Social-Media Plattformen in eine zentrale und unternehmensinterne Anwendung zu lenken, doch als erster Schritt ist in vielen Fällen ein gemeinsames  Kollaborationswerkzeug bereits ein großer Schritt nach vorne. Neben unserem eigenen Tool Social PM, welches sowohl Kollaboration als auch Kommunikation inklusive Chat- und Videokonferenz ermöglicht, gibt es noch eine Reihe weiterer Anbieter, die zwar nicht den vollumfänglichen Ansatz wie Social PM bieten, aber im ersten Schritt zumindest dem "Messenger-Chaos"  ein Ende bereiten und somit eine unternehmensinterne Plattform ganz im Sinne des Enterprise 2.0-Gedanken darstellen.

37signals und Campfire

Ein bekanntes und erfolgreiches Tool in der Gattung "Team Collaboration" war "Campfire" von 37signals. Als einer der Pioniere im Bereich "SaaS Applikationen" und bekannt durch die Online-Plattform "Basecamp" ist 37signals durchaus als Vorreiter bei Web 2.0 Anwendungen anzusehen.

Doch ein Problem bleibt:

Zwar kann mit Campfire eine einheitliche Plattform zur internen Kollaboration und Kommunikation fernab der Email geschaffen werden, allerdings besteht bei größeren Unternehmen nicht die Möglichkeit einer vollumfänglichen Integration der Anwendung in bestehende Unternehmenssoftware. Doch genau hier liegt einer der wesentlichen Vorteile, die ein internes Kollaborationswerkzeug bieten kann. In den meisten Fällen macht ein unternehmensweites Werkzeug nur dann Sinn, wenn es nicht noch eine weitere Insellösung zu bestehenden Anwendungen darstellt, sondern sich in bestehende Systeme integriert und somit auch von allen Mitarbeitern durchgängig genutzt werden kann. Außerdem werden in den meisten Fällen Themen abgearbeitet, die in direktem Bezug zur vom Unternehmen eingesetzten Standardsoftware und den daran angedockten Legacy Systemen stehen. Warum also nicht direkt an diesen unternehmenskrititischen Stellen ein Werkzeug integrieren, welches unnötige Emails und Anrufe erspart und sich nahtlos in die IT-Landschaft integriert?

Salesforce und Chatter

Auch der bekannte CRM Anbieter Salesforce bietet mit "Chatter" ein Collaboration-Tool, dass neben dem reinen Nachrichtenaustausch und einer Möglichkeit zum  Filesharing auch die Anbindung an das eigene CRM Tool von Salesforce erlaubt und sich somit nahtlos in den Marketing und Vertriebsbereich einbindet. Auch Chatter erfreut sich mittlerweile einer großen Fangemeinde, allerdings bestehen die meisten Firmen leider nicht nur aus dem Vertrieb und Marketing. Ein wirklich "kompletter" Ansatz muss also weit über die Integration von Chatter hinausgehen.

Oracle "On Track"

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Oracle geht mit seinem neuen Tool "On Track" den entscheidenden Schritt weiter als alle am Markt angebotenen Konkurrenzprodukte. Neben einer Anwendung, die in jedem Web Browser lauffähig ist und alle wichtigen Features wie gemeinsame Dokumentenbearbeitung, Chat, Videokonferenz und Filesharing bietet, besteht die Möglichkeit der Einbindung von "On Track" in bestehende Oracle Applikationen. Durch seine vollständige Kompatibilität mit Oracle´s Fusion Middleware ergeben sich ganz neue Möglichkeiten um eine Integration über verschiedene Applikationen hinweg zu ermöglichen und somit die Zusammenarbeit im Unternehmen endlich durchgängig zu gestalten.

Auch die gute alte Email kann über ein Outlook-Plugin in bestehende "On Track" Konversationen eingebunden werden. Somit besteht die Möglichkeit einer vollständigen Verschmelzung von "On Track" in die IT-Infrastruktur eines Unternehmens, was weit über die Möglichkeiten von Campfire und Chatter hinausgeht. On Track wird nicht mehr als eigenständiges Tool wahrgenommen, sondern von den Anwendern als Bestandteil der Anwendungen gesehen, welches es direkt aus allen Systemen heraus die Kollaboration ermöglicht und sogar die Steuerung von Geschäftsprozessen ermöglicht.

Oracle "On Track" , Oracle Enterprise 2.0 und Oracle Applications

"On Track" ist Bestandteil von Oracles strategischer Enterprise 2.0 Landschaft, zu welcher auch die Oracle WebCenter Suite und Oracle Enterprise Content Management gehört. Zusätzlich werden hier höchstwahrscheinlich auch die Produkte des jüngsten Zukaufs, FatWire in naher Zukunft eingebunden werden. Somit fügt sich "On Track" nahtlos in die unternehmensweite ECM und Portalstrategie ein. Erst dadurch wird echtes Business Social Networking möglich. Zusätzlich ist auch die Einbindung in Fusion Applications möglich, womit sich der Kreis endgültig schließt und mit "On Track" ein allumfassendes Kommunikationswerkzeug zur Verfügung steht, dass jedem Mitarbeiter im Unternehmen an den richtigen Stellen zur Verfügung steht und somit einer wirkliche Optimierung der täglichen Arbeitsabläufe bietet anstatt nur noch eine weitere Kommunikationsinsel darzustellen, die mehr Zeit kostet als Nutzen bringt.

esentri und der easy entry zu  "On Track" Lösungen

Wir werden demnächst "On Track" noch detaillierter unter die Lupe nehmen und hier im Blog spezielle Lösungen für den Einsatz von Oracle "On Track" im Unternehmen aufzeigen. Dabei gehen wir vor allem auf die Integration mit unserer Social PM Plattform ein und zeigen auch auf, wie man ein vollumfängliches "Enterprise 2.0" gestalten kann, welches sowohl im Innenverhältnis als auch in der Außendarstellung einen gesamtheitlichen Kommunikationsansatz bietet und zudem das Contentmanagement des Unternehmens auf ein neues Level hebt.

Michael Krebs
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