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“Bring your own device” - Wie Gadgets die Unternehmenswelt verändern

Mobile Anwendungen auf iPhone, iPad oder Android-Geräten sind ein fester Bestandteil des Alltags geworden und haben sich still und heimlich auch in die Unternehmenswelt “geschlichen”. Waren vor 15 Jahren die Köpfe der Mitarbeiter bei so mancher Besprechung hinter einem sperrigen Notebookbildschirm versteckt, welcher danach durch eine Art “Business-Gameboy” namens Blackberry abgelöst wurde, sind heute bei fast jedem Meeting die iPads als neue “Wunderwaffe” des Managements auf den Schreibtischen zu finden.

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Der Weg der Smartphones und Tablets in die Büros dieser Welt

Während die Blackberry-Infrastruktur inklusive verschlüsselter Mail-Übertragung noch strategisch in großangelegten Projekten ausgerollt wurden, stellt sich der Einzug von iPhone und iPad in vielen Unternehmen anders dar. Zum einen bringen junge Mitarbeiter ihre Gadgets vermehrt auch mit in die Büros. Der Grund hierfür ist meist in der veralteten Hardware oder überholten Softwaretools und Sicherheitsrichtlinien zu suchen, die immer noch in vielen Unternehmen den Arbeitsalltag dominieren.

"Wenn ich am Arbeitsplatz kein Facebook nutzen kann, nehme ich eben mein iPhone mit ins Büro!"
Doch auch das Management hat seinen Teil beigetragen: Oft sind es auch Führungskräfte, die sich mit einem "hippen" Gadget im Kreise von Kunden oder Mitarbeitern abheben wollen. Waren früher noch Sicherheit und Datenschutz das wichtigste Argument gegen den Einsatz privater Geräte im Unternehmskontext, scheint dies in Zeiten der Nutzung von Tablets nur noch zweitrangig. "Hauptsache meine Mails und Daten kommen auf mein iPad!" scheint oft die Devise zu sein. Auch die Zeit thematisiert diese neue Kultur des "Bring your own device" in einem aktuellen Artikel.

Social Networking und mobile Unternehmensapplikationen

Durch den Beginn dieses grundsätzlichen Paradigmenwechsels, weg von abgeschirmten Blackberry-Servern und hin zu offeneren Plattformen, machen auch Verbote zur Nutzung von Geräten oder bestimmten Netzinhalten wenig Sinn. Vielmehr besteht die Chance, Mitarbeiter Geräte nutzen zu lassen, mit denen sie ihre Arbeit am produktivsten erledigen können. Schon heute gibt es Unternehmen, in denen Mitarbeiter ein IT-Budget bekommen und sich dafür passende Geräte nach ihrem Geschmack auswählen können. Auch bei Unternehmenssoftware ist der Trend zu mobilen und einfacherem Arbeiten zu erkennen. Auch bei Social PM, welches ab sofort für das iPhone zum Download bereitsteht, ist die Vernetzung über alle Plattformen hinweg deshalb ein zentraler Aspekt, der die Nutzung und Akzeptanz im Unternehmen wesentlich erhöht.

Oracle, die Cloud und mobile Plattformen

Ein Wegbereiter für die plattformunabhängige Nutzung von Unternehmensapplikation ist die Verbreitung von Cloud-Plattformen und SaaS-Applikationen. Wo früher noch umständlich mit VPN-Verbindungen ein "Tunnel" ins Unternehmen aufgebaut werden musste, wird aktuell vermehrt auf moderne Cloud-Anwendungen gesetzt, die auch über mobile Apps unkompliziert zu erreichen sind. Auch Oracle geht hier mit der Public Cloud und dem Oracle Social Network den Weg hin zur mobilen Zusammenarbeiten.

"Connect Everything"

Durch die  Zunahme der Bedeutung unternehemsinterner sozialer Netzwerke gewinnt auch der sogenannte "Activity Stream", der Geschäftsobjekte, persönliche Statusmeldungen und Kommunikation zentralisiert, immer mehr an Bedeutung. Dabei steht der Gedanke der Vernetzung aller Daten immer mehr im Zentrum der Zusammenarbeit. Egal wo und wann sich Neuigkeiten im Unternehmen ergeben oder Nachrichten zu verteilen sind, der persönliche "Stream" fasst alle Meldungen zusammen und wird somit zur Kommunikations- und Informationszentrale der Zukunft. Natürlich ist der Zugriff auf den "Stream", egal ob dieser im Oracle Social Network oder in anderen Applikationen umgesetzt wird, über jedes mobile und stationäre Gerät möglich.

Das Ende der IT-Diktatur naht

Was vor wenigen Jahren noch undenkbar war, kann heute als die sanfte Revolution der IT im Unternehmen gesehen werden. Private iPads leben einträchtig mit dem Office-PC und dem privaten Macbook zusammen. Mitarbeiter nutzen Geräte, welche ihnen das Leben erleichtern und kommunizieren mit Werkzeugen, die eine offene und transparente Kommunikation im Stile von Social PM oder anderer sozialer Netze erlauben. Junge und dynamische Unternehmen leben diese Kultur bereits. Konzerne werden mitziehen müssen, um nicht an Attraktivität für junge Arbeitnehmer zu verlieren. Ich persönlich mag diese neue Welt, dennVerbote sind "Eins Null" und Sicherheit kann auch in der Cloud und vor allem unabhängig von Hardwareplattformen sichergestellt werden!

Bei esentri ist "BYOD" selbstverständlich

Unsere Mitarbeiter bekommen zwar im Rahmen ihres Einstiegs die meisten "Gadgets" unseres Lieblingsherstellers mit dem leckeren Apfel bereits direkt mitgeliefert, aber auch eigene Geräte erhalten bei uns ihren "Netzanschluss". Für uns bei esentri ist mobiles Arbeiten und die Vernetzung aller Mitarbeiter ein zentrales Werkzeug zum Erfolg. Wer gerne persönlich erfahren möchte, wie modernes Arbeiten bei uns aussieht und sein persönliches "Welcome-Package" bekommen möchte: Hier geht es zum Recruiting 2.0 und unserer Stellenanzeige.

Mehr zu "Bring your own device" gibt es auch auf dem Blog von Tait Coles.

Michael Krebs

DOAG 2011: Students@Work: „Entschuldigen Sie, wo war nochmal Hongkong?“ „Gleich rechts neben Tokio!“

Wie jedes Jahr unterstützt die DOAG interessierte Studentinnen und Studenten bei der Teilnahme der DOAG Konferenz und Ausstellung in Nürnberg mit dem Studentenprogramm. Im Gegenzug für ca 12-16 Arbeitsstunden auf die drei Konferenztage verteilt durften wir das volle Konferenzprogramm erleben und Fachvorträge besuchen.

Unser Einsatz setzte sich aus vorbereitenden Tätigkeiten (Konferenztaschen packen, Kalender rollen), der Zutrittskontrolle zu Vorträgen und der Betreuung der Referenten zusammen. Das Studententeam von esentri auf der DOAG 2011 bestand aus May Schneider, Dominic Weiser, Maximilian Liesegang, Andreas Stuck, Dennis Söhnen und Robin Hirt.
Viele von uns waren zum ersten mal auf der DOAG und haben noch nie eine großen Konferenz besucht oder sogar mitgearbeitet. Die „alten Hasen“ unter den Studenten beantworteten aber alle aufkommenden Fragen und unterstützen die Neulinge.

Nachdem wir am Montag im Congress Center Nürnberg eingewiesen wurden ging es auch schon mit dem alljährlichen Packen der Konferenztaschen und dem Rollen der DOAG Kalender los. Natürlich wurden auch hier schon effiziente Fertigungsverfahren angewandt! Durch gutes Teamwork und eine gute Stimmung war aber auch das bald erledigt. Premiere feiert dieses Jahr das Maskottchen der DOAG names DOGY, ein kleiner, roter Roboter welcher die Konferenztaschen und Plakate der DOAG zierte. Das Versprechen des DOAG Organisations-Teams, dass DOGY auch live auf der Konferenz gute Stimmung verbreiten würde, wurde zu unserem Bedauern jedoch nicht erfüllt.

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Am Dienstag eröffnete dann Dietmar Neugebauer mit Dr. Ulrich Maly (OB Stadt Nürnberg) die DOAG 2011 mit anschließender Keynote von Jürgen Kunz. Wir Studenten betreuten in den folgenden Konferenztagen die Dozenten der Fachvorträge und prüften den Einlass vor den Konferenzsälen. In unserer freien Zeit hatten wir die Möglichkeit nach eigenem Interesse Fachvorträge zu besuchen und so neue Impulse für das Arbeiten bei esentri und natürlich auch für unser Studium zu gewinnen. Zwischen den Vorträgen organisierten wir uns via Smartphone zu gemeinsamen Pausen zum kurzen Austausch. Die Auswahl der Vorträge konnten wir dieses Jahr erstmals auch mit dem Smartphone und der neuen DOAG 2011 Konferenz App planen, welche ebenfalls mit Oracle-Technologien (ADF) realisiert wurde.

Ein weiteres Highlight war der Community Abend am Mittwoch. Rolf Stahlhofen und Max Mutzke gaben auf der Bühne alles und rundeten den Abend zusätzlich ab. Hier hatten wir auch die Möglichkeit in ausgelassener Stimmung andere Studenten und natürlich auch Firmen kennen zu lernen.

Auch dieses Jahr war esentri wieder mit einem eigenen Messestand vertreten, sodass wir auch hier spannende Aufgaben wahrnehmen durften. Das esentri seinen „Nachwuchs“ erfolgreich fördert und Expertise vermittelt, bewies Dominic Weiser bei seinem gut besuchten Fachvortrag mit dem Titel „Apache Lucene und Oracle in der Praxis - Volltextsuche in der Cloud“, den er souverän und spannend referierte!

Für uns Studenten war die DOAG 2011 eine optimale Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen, unser Wissen in den Oracle Technologien weiterzubilden und neue Erfahrungen zu sammeln.
Ein esentri-Event ist auch immer ein Social-Event. Das haben wir wieder mal erfahren dürfen, denn neben unseren Verpflichtungen hatten wir immer viel Spaß mit unseren Kollegen!

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May Schneider

Kanban - Hype oder Lösung?

Am letzten Tag der diesjährigen DOAG 2011 Konferenz + Ausstellung beschäftigen wir uns am Donnerstag, 17. November 2011 um 14.00 Uhr mit dem spannenden Thema Kanban in der IT. Den strategischen Vortrag “Hype oder Lösung? Kanban als Methode für erfolgreiche IT-Projekte” können Sie im Raum Budapest besuchen!

Seit Jahren wächst die Fangemeinde agiler Vorgehensweisen in Projekten. Kanban ist eine in der Automobilindustrie schon lange bekannte Methodik und findet immer mehr Anhänger auch in der IT. Ohne invasiven Eingriff in die Organisationsstruktur unterstützt Kanban Projektteams und Auftraggeber  dabei, ihre Arbeitsabläufe zu visualisieren, verlässliche Partnerschaften aufzubauen und mit dem Ziel der ständigen Verbesserung (Kaizen) zusammenzuarbeiten.

Kanban Board

Beispiel für ein Kanban Board

Im Zentrum steht dabei das Kanban Board, das den aktuellen Flow (gemeint ist in unserem Fall der IT-Softwareentwicklungsprozess) für alle Projektmitgliedervisualisiert und somit Entscheidungen für Beteiligten alle transparenter macht.

Der Vortrag zeigt außerdem, welche Gemeinsamkeiten Kanban und die beliebte Scrum Methodik haben sowie Möglichkeiten die beiden Themen miteinander zu verbinden. Dabei werden im Vortrag keine falschen Versprechungen wiederholt, sondern auch die Fallstricke von Kanban beleuchtet und darüber informiert, was Kanban nicht leisten kann.

Kurz: als Teilnehmer bekommen Sie einen schnellen Einblick, was Kanban für Ihre Projekte leisten kann und was es in der Praxis zu beachten gilt.

Kommen Sie vorbei und werden Sie Teil dieser Experten-Runde

Neben einem interessanten Vortrag freuen wir uns vor allem auch auf einen spannenden Erfahrungsaustausch mit Ihnen. Wir bei esentri setzen auf GPM/IPMA zertifizierte Projektleiter, die ständig auf der Suche sind, wie man mit agilen Methoden und neuen Konzepten (wie z.B. Social Project Management) IT-Projekte erfolgreicher durchführen kann. Der Vortrag zum Thema Kanban wird auch interaktive Elemente enthalten und wir freuen uns schon jetzt über eine spannende Diskussion zum Ende der DOAG Konferenz.

Robert Szilinski

Viel Bewegung bei Social Enterprise, den Clouds und Oracle

Die letzten beiden Wochen war einiges in Bewegung im Bereich Cloud und Social Enterprise. Nicht nur, dass auch Oracle jetzt den Weg in die Cloud geht und mit der Public Cloud auch etablierten SaaS-Anbietern wie Salesforce den Kampf ansagt, auch innovative Social Networks für Unternehmen wie sie von Jive oder Just Software angeboten werden, rücken immer mehr in den Fokus der breiten Masse.

Dies wirkt sich natürlich auch auf die Enterprise Social Network- Strategie bei esentri aus. Bereits Anfang dieser Woche haben wir uns ausführlich mit dem Thema Oracle Public Cloud beschäftigt und hierzu einen entsprechenden Bereich auf unserer Homepage eröffnet. Vor allem der öffentlich ausgetragene Schlagabtausch zwischen Oracle und Salesforce hat dabei durchaus auch ein unterhaltsames Element. Die Keynote von Salesforce CEO Marc Benioff aus einem Hotelrestaurant ist auf jedenfalls ein "Must-view" für jeden Enterprise-2.0 und Social CRM - Interessierten.

Salesforce Chatter versus Oracle Social Network

Was Oracle dem Innovationsführer Salesforce mit dem brandneuen Oracle Social Network entgegenzusetzen hat, werden die nächsten Wochen zeigen.Sicher ist nur, dass auch Chatter von Salesforce ein spannendes Produkt ist, möge der Bessere auf lange Sicht gewinnen. Wir werden zukünftig auch Salesforce weiter beobachten und an dieser Stelle über die technische Neuerungen neutral berichten. Welche Cloud dann wirklich das "Rattenloch der Clouds" ist, wie es Oracle CEO Larry Ellison von der Salesforce Cloud behauptet, wird letztendlich nur der Kunde entscheiden.

Jive, Just Connect und Social CRM

Einen ganz anderen Ansatz, der sicher an mancher Stelle einen radikalen Wandel der Kommunikation und Kollaboration im Unternehmen bedeutet, verfolgen Jive und die Just-Connect Plattform. Durch vollintegrierte interne Netzwerke wird der Grundgedanke des sozialen Netzwerkens tief in der Unternehmenskultur verankert und geht damit weit über ein reines CRM-System hinaus. Aktuell werden solche Installationen oft noch abseits und autark von bestehenden ERP- und CRM-Systemen betrieben, wie tief die Integration hier gehen wird, zeigt sich sicher in den kommenden Jahren. Vor allem Großkunden wir die Lufthansa setzen Systeme von Jive  heute schon erfolgreich ein, von einem weiteren Wachstum dieser Plattformen ist daher auszugehen. Dabei werden vor allem größere KMU weiter in den Fokus rücken, denn hier herrscht vor allem in Europa noch weiterer Nachholbedarf bei der Einführung des Enterprise-2.0 Gedanken. esentri wird in Zukunft noch detaillierter berichten, wie diese neuartigen Plattformen in der Praxis eingesetzt werden und welche alternativen Möglichkeiten sich auch durch den Einsatz von Oracle-Teechnologien wie der WebCenter Suite und dem Oracle Social Network ergeben.

Nur Buzzword Bashing bei Oracle?

Gerade das Video zum Oracle Social Network wurde von vielen kritischen Beobachtern als reines Buzzword Bashing bezeichnet, in Summe also viel Lärm und wenig konkrete Inhalte. Wer aber tiefer in die Materie eintaucht, findet schon heute sehr viel detailliertere Informationen, bis hin zu einem gut gestalteten Whitepaper. Trotzdem gilt für alle Markteilnehmer, angefangen von Oracle über Salesforce bis hin zu Jive oder Just Connect, dass es sich immer noch um einen jungen Markt handelt, der die breite Masse erst noch erreichen muss. Hierzu haben wir auf der IT&Business in Stuttgart einen interessanten Vortrag prsäentiert, der zeigt, was Social CRM aus unserer Sicht wirklich bedeutet und jetzt auch als Video vorliegt.

Der Social Hype im CRM - Eine Analyse

Der Social Hype im CRM - Das Video

Weiterführende Links

Das Oracle Video zum Oracle Social Network
Das Oracle Whitepaper zum Oracle Social Network
Die Keynote aus dem Restaurant von Marc Benioff

Michael Krebs
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