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DOAG Development-Konferenz 2012

Erstmalig findet in diesem Jahr am 14. Juni 2012 in Bonn die DOAG Development-Konferenz statt.

"Software-Entwicklung auf Basis von Oracle Tools und Technologien - Wohin geht die Reise?" Diese und weitere Fragen werden im Juni auf der eintägigen Entwicklerkonferenz beantwortet. Entwickler, Software-Architekten und Projektleiter erhalten wichtige Informationen rund um Technologien und Tools sowie einen Ausblick auf künftige Trends.

Praxisnahes Programm

Auf der Agenda stehen neben fachlichen Sessions mit Berichten aus der Praxis und Best Practises auch Tipps&Tricks in der Anwendung von Development-Tools. Genügend Gelegenheit für einen regen Informations- und Ideenaustausch mit Oracle-Experten. Das Programm-Highlight stellt sicherlich die Keynote von Daniel Leibhaft mit der spannenden Frage: Software-Entwicklung auf Basis von Oracle Tools und Technologien - Wohin geht die Reise?

Fachbegleitende Ausstellung

Von 9 bis 18 Uhr präsentieren auf dem Kongress namhafte Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Development/Tools und Java. Hier bietet sich die beste Gelegenheit für das Networking mit Oracle-Anwendern und -Partnern.

Als langjähriges DOAG-Mitglied ist auch esentri vor Ort und freut sich auf einen spannenden und informativen Tag! Natürlich sind wir schon gespannt, wie die neue Development Konferenz als Ergänzung zur "großen DOAG Konferenz" ankommen wird, zumal wir von der Idee begeistert sind und hohe Erwartungen in die neue Fachkonferenz legen.

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Robert Szilinski

DOAG 2011: Students@Work: „Entschuldigen Sie, wo war nochmal Hongkong?“ „Gleich rechts neben Tokio!“

Wie jedes Jahr unterstützt die DOAG interessierte Studentinnen und Studenten bei der Teilnahme der DOAG Konferenz und Ausstellung in Nürnberg mit dem Studentenprogramm. Im Gegenzug für ca 12-16 Arbeitsstunden auf die drei Konferenztage verteilt durften wir das volle Konferenzprogramm erleben und Fachvorträge besuchen.

Unser Einsatz setzte sich aus vorbereitenden Tätigkeiten (Konferenztaschen packen, Kalender rollen), der Zutrittskontrolle zu Vorträgen und der Betreuung der Referenten zusammen. Das Studententeam von esentri auf der DOAG 2011 bestand aus May Schneider, Dominic Weiser, Maximilian Liesegang, Andreas Stuck, Dennis Söhnen und Robin Hirt.
Viele von uns waren zum ersten mal auf der DOAG und haben noch nie eine großen Konferenz besucht oder sogar mitgearbeitet. Die „alten Hasen“ unter den Studenten beantworteten aber alle aufkommenden Fragen und unterstützen die Neulinge.

Nachdem wir am Montag im Congress Center Nürnberg eingewiesen wurden ging es auch schon mit dem alljährlichen Packen der Konferenztaschen und dem Rollen der DOAG Kalender los. Natürlich wurden auch hier schon effiziente Fertigungsverfahren angewandt! Durch gutes Teamwork und eine gute Stimmung war aber auch das bald erledigt. Premiere feiert dieses Jahr das Maskottchen der DOAG names DOGY, ein kleiner, roter Roboter welcher die Konferenztaschen und Plakate der DOAG zierte. Das Versprechen des DOAG Organisations-Teams, dass DOGY auch live auf der Konferenz gute Stimmung verbreiten würde, wurde zu unserem Bedauern jedoch nicht erfüllt.

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Am Dienstag eröffnete dann Dietmar Neugebauer mit Dr. Ulrich Maly (OB Stadt Nürnberg) die DOAG 2011 mit anschließender Keynote von Jürgen Kunz. Wir Studenten betreuten in den folgenden Konferenztagen die Dozenten der Fachvorträge und prüften den Einlass vor den Konferenzsälen. In unserer freien Zeit hatten wir die Möglichkeit nach eigenem Interesse Fachvorträge zu besuchen und so neue Impulse für das Arbeiten bei esentri und natürlich auch für unser Studium zu gewinnen. Zwischen den Vorträgen organisierten wir uns via Smartphone zu gemeinsamen Pausen zum kurzen Austausch. Die Auswahl der Vorträge konnten wir dieses Jahr erstmals auch mit dem Smartphone und der neuen DOAG 2011 Konferenz App planen, welche ebenfalls mit Oracle-Technologien (ADF) realisiert wurde.

Ein weiteres Highlight war der Community Abend am Mittwoch. Rolf Stahlhofen und Max Mutzke gaben auf der Bühne alles und rundeten den Abend zusätzlich ab. Hier hatten wir auch die Möglichkeit in ausgelassener Stimmung andere Studenten und natürlich auch Firmen kennen zu lernen.

Auch dieses Jahr war esentri wieder mit einem eigenen Messestand vertreten, sodass wir auch hier spannende Aufgaben wahrnehmen durften. Das esentri seinen „Nachwuchs“ erfolgreich fördert und Expertise vermittelt, bewies Dominic Weiser bei seinem gut besuchten Fachvortrag mit dem Titel „Apache Lucene und Oracle in der Praxis - Volltextsuche in der Cloud“, den er souverän und spannend referierte!

Für uns Studenten war die DOAG 2011 eine optimale Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen, unser Wissen in den Oracle Technologien weiterzubilden und neue Erfahrungen zu sammeln.
Ein esentri-Event ist auch immer ein Social-Event. Das haben wir wieder mal erfahren dürfen, denn neben unseren Verpflichtungen hatten wir immer viel Spaß mit unseren Kollegen!

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May Schneider

Die Bausteine des “Social Business”

War bis vor kurzem der Einsatz von “Web 2.0″- Technologien in Unternehmen noch durch den Begriff “Enterprise 2.0″ geprägt, sieht man sich in letzter Zeit vermehrt mit dem Ausdruck Social Business konfrontiert. Doch was genau steckt hinter dem neuen “Buzzword”, oder ist es am Ende doch viel mehr als nur ein weiterer Begriff für die Nutzung sozialer Medien in Unternehmen?

Um diese Frage zu klären, sollten im ersten Schritt die Einzelbausteine des "Social Business" analysiert werden. Aus meiner Sicht sind hierbei vier Komponenten von Relevanz:

1.) Die interne Kommunikation im Unternehmen
2.) Die Analyse des "Social Customer
3.) Nutzung externer sozialer Netzwerke zur Kundenkommunikation
4.) Social Media Marketing und Monitoring

Die Revolution der internen Unternehmenskommunikation

Konzentrierte man sich beim "Enterprise 2.0" in erster Linie auf die interne Kollaboration, steht beim Social Business die Verbindung externer und interner sozialer Netzwerke im Fokus. Diese Entwicklung wird unterstützt durch neue Applikationen, die es Unternehmen ermöglichen auch in der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Partnern auf eigene "Social Networks" zu setzen.  Diese sind in Fragen der Bedienung und dem Aufbau an die bekannten Plattformen wir XING, Linked In und Facebook angelehnt, haben aber einen elementaren Unterschied vorzuweisen: Sie sind privat und nur für die eigenen Mitarbeiter und ausgewählte Kunden und Partner zugänglich. Mittlerweile ist der Begriff "Activity Stream" zu einem Synonym für eine neue Art des Informationsaustausches geworden und es gibt immer mehr Werkzeuge, die den Gedanken vom Social Networking für die interne Kommunikation nutzen.

Hierbei seien nur Social PM oder das Oracle Social Network als Beispiele genannt.

Die Analyse des Social Customer

Social Media Marketing ist bereits ein fester Bestandteil des Marketing-Baukastens der großen Konzerne geworden und kommt mittlerweile auch immer mehr im Mittelstand an. Doch was helfen die besten Social-Media Kampagnen, wenn Unternehmen nicht in der Lage sind, die zusätzlichen Daten in sinnvoller Weise und nachhaltig zu nutzen? Deshalb werden beim Social Business klassische Kundendaten um die zusätzlich gewonnenen Informationen aus sozialen Netzwerken angereichert. Hierzu gibt es Lösungen, wie die Social Media Bridge, die neben einer Analyse der Tweets und Posts vor allem dafür sorgen, dass die Nachrichten der Benutzer in den richtigen Geschäftsprozessen landen und darüber hinaus auch bestehende CRM-Stammdaten und Kontaktdaten um die neuen Nachrichten und Informationen der Kunden aus den Social Networks anreichern. Durch diese Integration lernen Unternehmen mehr über Kunden, als es jede Marktforschung liefern kann. Dabei geht es nicht darum, nur Daten anzuhäufen. Bei der richtigen Verwendung entsteht echter Mehrwert für den Kunden, oder würde Sie sich nicht auch freuen, wenn Ihnen jemand im Hotel bereits den Lieblingsdrink bereitstellt, weil sie als Kunde über Twitter ihre Ankunft angekündigt haben? Gut, ich gebe zu, dieses Beispiel habe ich bei Salesforce.com ausgeliehen, aber es zeigt mehr als deutlich, welches Potential im Kundenservice mit Social Business gehoben werden kann.

Die Nutzung von Facebook und Twitter als Kommunikationskanal mit den Kunden

Dass sich öffentliche soziale Netzwerke für die interne Kommunikation nur bedingt eigenen, ist kein Geheimnis. Dagegen spielen Google+ und seine Pendants  beim echten Social Business ihre Stäken bei der direkten Kommunikation mit dem Kunden aus. Das fast schon legendäre "Telekom hilft" bei Twitter ist nur ein Beispiel, wie moderner Kundenservice aussehen kann. Durch die Zunahme der Nutzung sozialer Netzwerke durch Verbraucher aber auch Geschäftskunden kann eine ganz neue Art der Beziehung und Kundenbindung erzeugt werden. Hierzu werden aber Tools benötigt, die sowohl CRM- als auch Service-Anwendungen integrieren und somit durchgängige Geschäftsprozesse möglich machen. Zusätzlich müssen sogenannte "Social Media" -Newsrooms für die Mitarbeiter zur Verfügung stehen, in denen alle Informationen und Nachrichten,  die im Web 2.0 über das Unternehmen bereitgestellt werden auch zurück zu den eigenen Mitarbeitern gelangen. Denn auch das gesamte Unternehmen muss wissen, was im Web 2.0 über die eigene Firma geschrieben steht und diskutiert wird.

Social Media Monitoring und Marketing

Wurde bisher der Bereich Social Media Marketing als Insel des Marketings und der Vertriebsabteilung gesehen, setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass soziale Medien alle Geschäftsbereiche betreffen. Dies hat zur Folge, dass Social Media Marketing erst als letzter Schritt der Social Business - Kette zu sehen ist. Denn erst wenn eine transparente Kommunikation im Unternehmen geschaffen wurde und die Integration des Web 2.0 in die Kommunikationsprozesse abgeschlossen ist, kann ein nachhaltiges Social Media Marketing gestartet werden. Darin beinhaltet ist auch ein Social Media Monitoring, welches die Multiplikatoren unter den eigenen Kunden ermittelt und Trends und Tendenzen anzeigt. Doch auch das Monitoring ist keine Einbahnstraße, denn aus den gewonnen Daten müssen innerhalb kurzer Zeit Reaktionen abgeleitet werden. Gerade die Nutzer von sozialen Kanälen erwarten Unternehmen, die aktiv kommunizieren und setzen eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit voraus. Aus diesem Grund muss ein Social Business die Möglichkeit haben, direkt auf Ergebnisse des Monitoring reagieren zu können.

Der Kreis schließt sich…

Am Ende schließt sich der Kreis, denn ein vollständiges Social Business verbindet interne und externe soziale Netzwerke, nutzt dabei die gewonnen Daten der Kunden aus sozialen Netzwerken und reagiert direkt auf die Analysen im Rahmen des Social Media Monitoring. Diese Philosophie geht über bisherige Enterprise 2.0- Lösungen weit hinaus.

Mehr zu Social Business und einer modernen Art der Zusammenarbeit gibt es auch live auf der DOAG Konferenz und Ausstellung in Nürnberg am Stand von esentri. Außerdem berichten wir in unserem Social PM Blog, wie ein internes soziales Netzwerk in der Zusammenarbeit von Teams sofort mehr Produktivität generieren kann!

Michael Krebs

DOAG Schulungstag Teil 2: APEX

In dieser außergewöhnlichen Schulung, die im Rahmen der DOAG Konferenz in Nürnberg angeboten wird, wollen wir den Teilnehmern ermöglichen drei Rapid Application Development Frameworks an einem Tag kennenzulernen und dabei die Vor- und Nachteile am Praxisbeispiel selbst zu erleben. Vorab veröffentlichen wir in unserem Blog eine kurze Übersicht über die einzelnen Frameworks. Heute stellen wir ihnen das Oracle Framework APEX (Application Express) vor.

Was ist APEX?

APEX (Oracle Application Express) hieß bis 2006 HTML DB und ist ein RAD-Framework, welches auf der Oracle Datenbank basiert. Aktuell ist APEX in der Version 4.1 verfügbar.

Die APEX Entwicklungsumgebung dient dazu sicher und schnell datenbankbasierte Webanwendungen zu erstellen auch ohne detaillierte Programmiererfahrung. Darüber hinaus beschleunigt APEX den Entwicklungsprozess dank integrierter Features wie dem User Interface Designs (Themes & Templates), Navigationskontrollen und flexiblen Berichten. Entwickler benötigen zur Entwicklung von APEX basierten Anwendungen lediglich einen Browser sowie einen Zugang zu einer Oracle-Datenbank.

Die Architektur

APEX verwendet zur Kommunikation einen Web-Browser, der über einen Web-Listener auf die Oracle-Datenbank zugreift.

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Abbildung 1: APEX Architektur

Folglich ist außer einem Browser keine Client-Software für die Entwicklung, Bereitstellung oder Laufzeit erforderlich. Diese Dynamic wird durch die APEX-Engine erreicht. Diese verarbeitet und rendert die Seiten auf Basis der Daten innerhalb der Oracle Datenbank.

Hier setzt die Engine auf zwei Prozesse:

  • Page Rendering (Darstellung)
    Dieser Prozess ist für alle Berechnungen vor dem Seitenaufbau zuständig und baut alle Seitenattribute wie Buttons, Region etc. auf. Das bedeutet wird eine APEX Seite angefordert ruft die Engin alle Page Rendering Prozesse auf und stellt die Seite dar.
  • Page Processing (Verarbeitung)
    Das Page Processing ist für die Verarbeitung der Seite verantwortlich. Der Prozess führt alle Berechnungen, Validierungen, Prozesse und Verzweigung die angefordert werden nach dem Seitenaufbau durch. Die wird von der Engin durchgeführt sobald beispielsweise Formulardaten vom Client submitted werden.

Darüber hinaus ist die Skalierbarkeit bei einem Mehrbenutzerbetrieb kein Problem.

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Abbildung 2: Skalierbarkeit bei Mehrbenutzerbetrieb

Denn mit APEX ist es möglich mit einer einzigen Datenbank eine große Anzahl von Anwendungen und Benutzern zu verwalten. Dies wird durch die Einrichtung unterschiedlicher Workspaces und Datenbank-Schemata ermöglicht.

Eine APEX-Anwendung und Ihre Inhalte

Eine APEX-Anwendung kann von Grund auf neu aufgebaut oder aus einem Spreedsheet (Kalkulationstabelle) geladen werden. Dennoch ist eine APEX-Anwendung im Grund nichts anderes als eine Sammlung von Seiten, welche durch Tabs, Schaltflächen oder Hypertext-Links miteinander verbunden sind.

Die sogenannten APEX-Pages werden mittels HTML und CSS formatiert und legen somit das Look & Feel der Anwendung fest. Außerdem bestehen die Seiten aus der Navigationsstruktur und verschiedenen Regionen. Die Regionen wiederrum stellen Container dar, in denen die eigentlichen Inhalte (z.B. Reports), Bedienelemente (z.B. Buttons) etc. der Anwendung implementiert werden. Folglich sind die Regionen das Grundgerüst einer jeden APEX-Anwendung.

Innerhalb der Regionen können Berichte und Formulare erstellt werden. Des weiteren kann mit Hilfe der integrierten Flash-Charts schnell und einfach Diagramme für die Grafische Darstellungen der Berichte implementieren.

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Abbildung 3: Chats, Formulare und Berichte

Alles in allem ist APEX eine Entwicklungsumgebung mit der auch unerfahrenere Entwickler auf schnellem Wege sichere und gute Webanwendungen implementieren können. Vor allem die schnelle Nutzbarkeit der Entwicklungsumgebung (wenig bis kein Konfigurationsaufwand) aber auch die zügige Verwendbarkeit der Webanwendung sprechen für APEX. Besonders empfehlenswert ist APEX dann, wenn die Anforderung darin besteht die verschiedenen Daten einer Datenbank übersichtlich und benutzerfreundlich darzustellen. Die einzige Voraussetzung hierbei ist, dass die Daten in einer Oracle Datenbank liegen müssen.

Nicole Hoock
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