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Serie - Teil 2: Was sind eigentlich genau Enterprise Social Networks?

Führt man heute Gespräche mit Unternehmen und dem Management bezüglich der bestehenden Kommunikationsstrukturen und fragt nach der Vernetzung innerhalb des Unternehmens, wird schnell klar, dass die meisten Unternehmen noch immer in klassische Abteilungen oder Business Units gegliedert sind. Doch diese organisatorische Gliederung erweist sich gerade in dienstleistungsorientierten Unternehmen oft als Problem: In vielen Fällen ergibt sich die fachliche Zuordnung aus den Erfordernissen des Tageschgeschäfts und ist fließend. Starre Strukturen können schnell zum Hindernis werden und Mitarbeiter stehen in einem ständigen Dilemma zwischen fachlicher Projektorganisation und disziplinarischer Unternehmenszuordnung.

Von der „Closed“ zur „Connected“ Business Culture

Gerade bei der strikten Trennung von Abteilungen oder der autarken Führung einzelner Niederlassungen bleibt der Austausch auf wenige Bereiche beschränkt. Dabei findet der Fluss von Wissen oder die Weiterentwicklung sogenannter „Best Practices“ nicht unternehmensübergreifend statt. Die isolierten „Silos“ innerhalb der Unternehmen können daher auf vorhandenes Know-how oft nicht zurückgreifen. In Folge werden bereits vorhandene Prozesse immer wieder neu erfunden. Dies führt im Try & Error Prinzip zur Wiederholung von Fehlern. Durch den Weggang von Mitarbeitern geht zudem bestehendes Wissen unwiederbringlich verloren.

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Die Definitionen eines Enterprise Social Networks:

„Ein Enterprise Social Network ist eine Zusammenstellung von Technologien, welche einen Mehrwert im Unternehmen durch die Verbindung und den Zusammenschluss der Organisationsmitglieder schafft. Hierbei kommen vor allem Mitarbeiterprofile, Statusupdates und Benachrichtigungen zum Einsatz.“

Die Verbindung der Mitarbeiter über sichtbare und unsichtbare Unternehmensgrenzen hinweg steht also im Zentrum aller professionellen Social Networks. In Social PM zum Beispiel rücken noch zusätzliches Taskmanagement und die Abbildung von Unternehmensworkflows ins Zentrum der Zusammenarbeit und ergänzen somit die reine Verbindung der Mitarbeiter um produktive Komponenten.

Mit Enterprise Social Networking die“ Silos“ im Unternehmen aufbrechen

Unabhängig der funktionellen Ausgestaltung der einzelnen Enteprise Social Networks bleibt jedoch in Summe festzustellen, dass der Wandel von einem geschlossenen Unternehmen hin zu einer offenen und transparenten Unternehmenskultur über den internen Einsatz moderner Enterprise Social Networking Lösungen führen. Die dabei umgesetzten Grundparadigmen der team- und projektbezogenen Zusammenarbeit stellen Wissen und Best Practices für alle Mitarbeiter zur Verfügung.

Im nächsten Teil der Serie zeigen wir auf, welche Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen der Nutzung privater sozialer Netzwerke und professioneller Enterprise Social Networks bestehen.

Michael Krebs

Serie - Teil 1 - Der Kern des Enterprise Social Networking

Es begab sich aber zu einer Zeit, in der eine SMS als innovativste Kommunikationsform galt und das Mobiltelefon noch hauptsächlich zum telefonieren genutzt wurde, als ein Medium mit dem unscheinbaren Titel “Facebook” sich aufmachte, das Web und unser aller Kommunikation zu verändern. Kurz darauf wurde CRM auf einmal “Social” und das Intranet im Unternehmen sollte “Zwei Null” werden.

Social Media und mobiles Internet in der Post-PC-Ära

Nur wenige Jahre später sind soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Google+ als tägliche Begleiter der zwischenmenschlichen Kommunikation kaum noch aus dem Alltag wegzudenken. Zudem wurde durch das iPhone der "Heilige Gral" des mobilen Internets erfunden und mit dem überwältigenden Erfolg des iPads setzt sich der Trend zur Nutzung mobiler Applikationen jenseits des Arbeitsplatzrechners auch in Unternehmen fort.

Social Media, Intranet 2.0, Social Software oder was?

Dass diese Technologien auch an der Unternehmenskommunikation nicht spurlos vorbeiziehen werden, wird bereits seit Jahren diskutiert. Mit dem Aufkommen der sogenannten Enterprise Social Networks finden interne soziale Netzwerke  immer mehr Verbreitung in der internen Unternehmenskommunikation. Befragt man jedoch heute Unternehmen zu den konkreten Plänen bezüglich der Nutzung moderner Kommunikations- und Kollaborationslösungen, erhält man am Ende oft ein buntes Potpourri an Begriffen, die unterschiedlichste Schlagwörter wie zum Beispiel Social CRM, Enterprise 2.0 oder Intranet 2.0 beinhalten.

Technologie ist nicht der Kern von Enterprise Social Networks

Dabei geht es meist im Kern von Enterprise Social Networks zuallererst gar nicht um Technologie oder den konkreten Anwendungsfall, sondern um die Beziehungen zwischen Mitarbeitern, externen Dienstleistern und oft auch Kunden. An sich keine Themen, die erst in jüngster Zeit angeregt diskutiert werden. Bereits im Cluetrain Manifest war als erste These zu lesen: "Märkte sind Gespräche". Zwar sprechen wir in der internen Kommunikation weniger von Märkten, sondern von Beziehungen und Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander, aber gilt im Umkehrschluss nicht auch hier: "Unternehmen sind Gespräche?". Leider entwickelt sich dabei das persönliche Gespräch durch den vermehrten Einsatz von internen E-Mails oft zu einem unemotionalen und auf kurze Sätze verkümmerten Dialog.

Was genau ist  modernes, internes "Social-Networking"?

Doch ist es in Zeiten von Social Media-Konzepten und der Propagierung von Offenheit und Transparenz in der Unternehmenskommunikation nicht an der Zeit, wieder mehr Emotion und persönliche Beziehungen in die interne Kommunikation der Unternehmen zu tragen? Genau hier setzen Enterprise Social Networks an. Dabei spielt das genutzte Tool oder die darunterlegende Technologie nur eine untergeordnete Rolle. Ganz andere Fragen stehen am Anfang des Prozesses, welcher am Ende ein sogenanntes "Social Business" entstehen lassen soll.

Das Ziel ist klar, aber wie sieht der Weg zum Social Business aus?

Was sind genau die Ziele beim Einsatz der Social Networking-Philosophien im Unternehmen? Warum scheitert die Einführung der hochgelobten Enterprise Social Networks und wie misst man den konkreten Mehrwert, den ein neues Netzwerk im Unternehmen konkret bringt? Diese und noch viele weitere Themen, die in den esentri - Projekten als tägliche Fragestellungen zu lösen sind, werden in den nächsten Wochen in Rahmen einer umfangreichen Blogserie näher dargestellt. Am Ende entsteht ein umfassender Überblick über die drei wichtigsten Bereiche, die entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des umfassenden Wandels der Unternehmen haben: Menschen, Prozesse und Technologien.

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Mehr Produktivität bitte!

Zu Beginn eines jeden Projekts gilt es aber zuallererst nicht die Frage nach einem kulturellen Wandel zu beantworten, vielmehr müssen in einer ersten Schritt folgende zentralen Themen bei der Einführung von Enterprise Social Networks beantwortet werden:

1.) Wie kann man das Teilen von Wissen, Erfahrungen und Kenntnissen bei den Mitarbeitern fördern?

2.) Was benötigt ein Unternehmen als Basis um Wissen in einem internen sozialen Netzwerk zu konservieren?

3.) Wie können Unternehmensprozesse durch Enterprise Social Networks verbessert werden?

4.) Wie befähigt man die Mitarbeiter, Enterprise Social Networks richtig zu nutzen?

Vor allem diese Kernpunkte stehen im Mittelpunkt der neuen Serie. Ziel ist es dabei, einen umfassenden Überblick über das konkrete Vorgehen bei der Implementierung eines internen sozialen Netzwerks im Unternehmen zu liefern, konkrete Vorgehensweisen zur erfolgreichen Einführung näher zu beleuchten und auch auf mögliche Fallstricke hinzuweisen, die in der Praxis oft zum Scheitern des neuen Enterprise Social Networks führen können.

Social PM - Eigenes Produkt trifft auf umfassende Consulting-Erfahrung

Dabei wird vor allem auch auf Erfahrungen aus der Entwicklung und Implementierung von esentri Social PM, dem produktiven sozialen Netzwerk für Unternehmen, zurückgegriffen. Denn was kann die oft nur in der Theorie beleuchteten Aspekte zur sozialen Kommunikation besser untermauern, als Erfahrungen aus konkreten Kundenfragestellungen, die auch in die Entwicklung von Social PM eingeflossen sind.

Im nächsten Teil unserer Serie gehen wir näher auf die Definition des Begriffs Enterprise Social Networking ein und beleuchten in diesem Zusammenhang auch den Begriff der "Connected Business Culture" im Unternehmen.

Michael Krebs

esentri Recruiting 2.0 - and an iPad goes to…

Nachdem Ende letzten Jahres unsere Recruiting 2.0-Kampagne gestartet ist und esentri damit auch bei der Suche nach Mitarbeitern und Teammitgliedern ganz neue Wege eingeschlagen hat, möchten wir heute über die Ergebnisse berichten und nicht zuletzt den Gewinner eines nagelneuen iPad´s bekanntgeben.

Das eigene Netzwerk wird immer mehr zur tragenden Säule im Recruitung-Prozess

Bereits kurz nach dem Start der Kampagne waren wir begeistert von der regen Teilnahme unser treuen Fans und Follower an unserer Recruiting-Aktion. Unsere Meldungen und Artikel wurde nicht nur auf Facebook und Twitter geteilt, sondern auch in befreundeten Blogs erwähnt. Der dabei erzeugte Multiplikatoren-Effekt führte zu mehreren Bewerbungen und auch Vorstellungsgesprächen, die teils durch Empfehlungen, teils auch durch das einfache "Teilen" unserer Ausschreibung zustande gekommen sind.

Der erste Erfolg stellte sich danach auch umgehend ein: Wir konnten wir mit Barbara Przeklasa einen neuen Head of Marketing and Communications gewinnen, die ohne unsere Social Media-Präsenz vielleicht niemals auf esentri aufmerksam geworden wäre. Allein schon der Gewinn von Barbara war unterm Strich unsere Aktion wert!

And the winner is…

Am Ende kam es zwar zu keiner direkten Vermittlung auf Grund einer persönlichen Empfehlung. Wie versprochen haben wir aber unter allen Teilnehmern, die unsere Aktion empfohlen, geteilt oder erwähnt haben, einen Preis ausgelost. Über ein schickes Tablet kann sich nun Maik Herfurth freuen, der sein neues iPad bereits bei uns feierlich in Empfang genommen hat. In Summe ist unsere Aktion ein wunderbares Beispiel für die Reichweite und den Einfluss sozialer Netzwerke in Unternehmen und zeigt, dass Social Media heute weit über reines Produktmarketing hinausgeht.

Der strahlende iPad Gewinner Maik Herfurth bei der iPad-Übergabe

Der strahlende iPad Gewinner Maik Herfurth bei der iPad-Übergabe

Next please…

Zuallererst wünschen wir Maik natürlich viel Spass mit seinem nagelneuen iPad! Aber mit der Vergabe des ersten Preises werden unsere Recruiting-Maßnahmen nicht eingestellt. Ganz im Gegenteil startet esentri 2012 weiter durch und sucht dazu motivierte Mitarbeiter aus dem IT-Umfeld. Aus diesem Grund wird esentri in diesem Jahr weitere Aktionen rund um die Gewinnung herausragender Teammitglieder starten. Unsere Social-Media Follower und treuen Blog-Leser dürfen sich also auf neue Aktionen freuen. Natürlich wäre es schön, auch wenn wir aktuell keine Verlosung ausgelobt haben, weiter auf die Empfehlung unserer Fans setzen zu können. Unsere Stellenanzeigen sind weiterhin geschaltet und bei einer erfolgreichen Vermittlung eines neuen IT-Consultants vergeben wir nach wie vor kleine Überraschungsgadgets.

Michael Krebs

esentri weiter auf Wachstumskurs: Barbara Przeklasa als Head of Marketing and Communication

Nachdem wir Ende März mit der Erreichung des “SOA-Specalized” Status bei unserem Partner Oracle ein wichtiges Ziel erreicht haben, können wir zum April einen wichtigen Neuzugang vermelden. Zum 1. April verstärkt Barbara Przeklasa als Head of Marketing and Communication unser Team und bildet dabei eine zentrale Säule der weiteren Entwicklungsstrategie.

Neben der Entwicklung und Umsetzung von Produktmarketingstrategien liegt der Fokus der Marketingaktivitäten auf der Konzeption und Steuerung der Kommunikationsmaßnahmen in allen relevanten On- und Offlinekanälen. In den nächsten Monaten steht dabei der Aufbau und die Steigerung der Sichtbarkeit unseres Produkts Social PM und des gesamten esentri-Portfolios im Fokus. Ziel ist es hierbei unsere Kunden mit neuster Technologie, innovativen Features und smarter Usability von esentri und unseren Lösungen zu begeistern.

Mit Barbara Przeklasa hat esentri dabei für die neu geschaffene Position eine absolute "Wunschkandidatin" gewinnen können, die mit ihrem langjährigen Know-how im B2B-Umfeld künftig Ansprechpartnerin für alle marketingbezogenen Themen bei esentri ist und der weiteren Unternehmensentwicklung dadurch zusätzliche Dynamik verleihen wird.

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Robert Szilinski
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