Vom 28. bis 30. März 2017 hatten wir die Chance, an der diesjährigen Ausführung der Javaland-Konferenz teilzunehmen. Dabei wurde, von der DOAG organisiert, das Phantasialand in Brühl zu einer IT-Messe rund um Java verwandelt: an den ersten beiden Tagen fanden zahlreiche Vorträge statt, die uns die Weiterbildung in verschiedensten Bereichen und Technologien ermöglichten. Der dritte Tag diente als „Fortbildungstag“:  im Rahmen eines Workshops hatten wir die Möglichkeit, mehr zu einem abgegrenzten Thema zu lernen – auch praktisch!

Neben unserem Erlebnis als Studenten war esentri auch mit einem Stand als Aussteller vertreten, um das Konzept „duesentrieb Lab“ vorzustellen.

Gelbe Karte für Referenten – unsere Rolle im Studentenprogramm

Wie auch bei der DOAG-Konferenz bietet die DOAG für studentische Mitglieder ein entsprechendes Programm für Javaland an. Dafür mussten wir an verschiedenen Stellen aushelfen: erst als Auskunft am Infopoint war meine Aufgabe, den Besuchern dabei zu helfen, sich im Park zurechtzufinden und ihre Getränkebons abzuholen. Danach musste ich als Vortragsbetreuer den Referenten die gelbe Karte zeigen! Sobald sie nur noch 5 Minuten ihrer Vortragszeit übrig hatten, danach gab es auch eine rote Karte zu sehen. Unsere Aufgabe war also, Hilfestellung in den Vortragsräumen zu halten, um sicherzustellen, dass nachfolgende Referenten genug Zeit hatten, ihre Computer aufzubauen.

Vorträge vermitteln Einblicke und Erfahrungswerte

Nachdem wir unseren Aufenthalt so verdient hatten, konnten wir an den zahlreichen Vorträgen teilnehmen. Auf bis zu acht unterschiedlichen Bühnen fanden zeitgleich Präsentationen statt, in denen Programmierer und Projektleiter ihre Erfahrungen mit Technologien und Prozessen teilten. Die Tatsache, dass ich nicht an zwei Stellen zugleich sein konnte, stellte sich als tatsächliches Problem heraus, weil ich als Werkstudent auf meiner ersten IT-Messe neugierig auf nahezu allen Themen war.

Der erste Talk, den ich am Mittwoch besuchte, behandelte die Problematik von „code-clones“: Wiederverwendung von Code in verschiedenen Teilen von Applikationen, die bei Änderungen an den entsprechenden Stellen die verschiedensten Probleme nach sich ziehen können. Danach ging es um Erfahrungen bei der Implementierung von Microservices, gefolgt von verschiedenen Vorträgen zu Spring Boot, Microservices und Best Practices rund um die Programmierung entsprechender Projekte .

Am folgenden Tag hatten wir die Gelegenheit, mehr zur Containerorchestrierung mithilfe von Mesos zu lernen. Jan Repnak und Jörg Schad stellten uns DC/OS vor – von der Idee her ein Operation System für Microservice-Architekturen. DC/OC abstrahiert dabei die Ressourcenverwaltung so, dass die Masterserver die passenden Serverknoten  für verschiedene Service-Aufträge selbst aussuchen, und das nahezu ohne Aufwand auf Seiten des Programmbetreuers. Anhand von mehreren Anwendungsfällen klickten wir uns durch vorbereitete Servernodes und experimentierten mit beispielhaften Microservices. Vielen Dank an die Mesosphere GmbH für diesen lehrreichen Tag!

Cocktails und eine Drohne

…gab es außerdem beim Ausstellungsstand von esentri. Passend zum Konzept „duesentrieb Lab“ waren wir mit einem innovativen Cocktail-Labors vor Ort. Nach Auswahl eines Rezeptes auf dem Tablet pumpte diese entsprechende Mengen verschiedene Säfte zusammen, um immer richtig abgestimmte (alkoholfreie) Cocktails zusammenzustellen – super! Mindestens genauso gut: mit ein paar Fragen zum „duesentrieb Lab“ konnte man an unserem Gewinnspiel teilnehmen, um eine Drohne des Modells X-Spy zu ergattern. Glückwunsch an den Gewinner!

Fantastischer Phantasialandaufenthalt

Der Wissenserwerb und Networking waren allerdings nicht die einzigen Faktoren, die uns wie die anderen Informatiker bei Laune hielten. Jederzeit konnte man im Park in verschiedenen Cafes zu Gast sein; zur Mittagszeit sowie Dienstagabend waren sogar einige der Restaurants eröffnet – und das Essen war richtig gut! Das war aber nicht alles, was es am Abend zu tun gab: auch einige der Attraktionen im Park waren geöffnet, sodass wir einige aufregende Fahrten in unterschiedlichen Fahrgeschäften genießen konnten. Der perfekte Kontrast zum gespannten Zuhören tagsüber!

Phantastische IT-Fantasie

Abschließend bleibt mir nur zu schreiben: Wahnsinn. Die Javaland 2017 war ein großartiges Event, und ich bin sehr glücklich, dass ich daran teilnehmen konnte. Die Organisation durch die DOAG war hervorragend & die Auswahl der Vorträge blieb bis ans Ende spannend. Ich kann jedem Studenten, der die Chance hat, bei einem Studentenprogramm teilzunehmen, wärmstens empfehlen dieser Chance nachzugehen.

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