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Woran erkennt man ein gutes Produkt?

Wie heißt es so schön: “Ein gutes Produkt erkennt man an den begeisterten Usern”. Ich würde diese Aussage aber noch etwas erweitern: “Ein richtig gutes Produkt erkennt man an den Entzugserscheinungen die es hinterlässt, wenn man es mal nicht zur Verfügung hat”!

Wer beim Verweis auf die Entzugserscheinungen direkt an die nahezu "süchtigmachenden" Apple-Produkte wie iPhone und iPad denkt, liegt damit gar nicht so falsch. Was diese Gadgets und damit auch den Suchtfaktor ausmacht,  ist ihre extrem simple Bedienbarkeit und die Vielzahl an Apps, die einen dazu verleiten, die Zeit zu vergessen.

Sofware as a Sucht

Doch nicht nur Hardware kann zur Abhängigkeit führen, auch innovative Apps und Software führen zu Entzugserscheinungen. Dies musste ich erst vor kurzem am eigenen Leib erfahren: Seit etwas mehr als 6 Monaten nutzen wir unsere Eigenentwicklung Social PM für alle Bereiche bei esentri. Nicht nur bei der Planung von Projekten, sondern bei ganz alltäglichen Aufgaben. Begonnen hat es damit, die Plattform intern nur mal schnell mit ein paar Testnachrichten zu füttern und sich gegenseitig Testaufgaben zuzuordnen. Doch Social PM  hat sich relativ schnell und ohne einen internen Aufruf  oder gar der Verpflichtung zur Nutzung zu DEM internen Kommunikationsmittel entwickelt.

Mein E-Mail Postfach nervt!

Da ich selbst rund 95% meiner Zeit im Projekt und damit nicht direkt in unserem Büro verbringe, hatten sich bis zum Beginn der internen Testphase von Social PM im April rund 400 ausschließlich interne E-Mails in meiner Inbox angesammelt. Aber nach nur wenigen Wochen mit Social PM haben sich mehrere bemerkenswerte Effekte ergeben: Zum Einen war mein Mail-Postfach zum ersten Mal in 3 Jahren leer (und mit leer meine ich "Null Komma Null" Mails!), zum Anderen kamen jeden Monat nur noch maximal 10-15 neue Mails hinzu und die waren meist aus externen Quellen.

Die gesamte Kommunikation und alle Aufgaben wanderten mehr und mehr in Social PM. Fragen wurden schneller beantwortet und es bildete sich ein internes Netzwerk, dass die richtigen Antworten schnell und kompetenter lieferte als es mit E-Mails je möglich gewesen wäre. Allein dadurch konnten schon die meisten "FWD" und "CC" Mails ersetzt werden. Dazu kam die schnelle Erstellung von Aufgaben für sich selbst oder für andere Mitarbeiter im Team. So entwickelte es sich auch ziemlich schnell, dass alle Aufgaben des Tagesgeschäfts im HR-, Finanz-, Marketing- oder auch Vertriebsbereichs  in Social PM übernommen wurden. Da sich alle Tasks und Informationen jetzt an einer zentralen Stelle finden ließen, kannte ich, obwohl ich im rund 400km-entfernten München sitze, jederzeit den Stand anstehender Aufgaben und konnte trotz der Entfernung mitarbeiten, mich an neuen Themen beteiligen und war vor allem immer über alle Vorgänge bei esentri bestens informiert.

Ein Leben ohne Social PM?

Wie wichtig Social PM mittlerweile bei esentri, auch unabhängig von der Aufgabenplanung und -bearbeitung geworden ist, kann man sich alleine anhand der eingesparten Emails vorstellen. Und damit zurück zum Suchtfaktor: Bisher hatten wir intern "nur" das alte Entwicklungsdesign im Einsatz. Mittlerweile gibt es aber schon das neue Design und natürlich war jeder "heiß" darauf , endlich mit der neuen Version zu arbeiten. Deshalb hielt es unsere Entwicklungsabteilung für eine gute Idee, die alte Version abzuschalten und jetzt Stück für Stück auf die neue Plattform umzuziehen.

Doch während Social PM kurzzeitig abgeschaltet war, sprudelte die Emailquelle innerhalb kurzer Zeit wieder unaufhörlich. Ich muss zugeben, dass ich mittlerweile süchtig geworden bin. Süchtig nach internen Statusmeldungen und Aufgaben die ich  bearbeiten und gemeinsam mit dem Rest des Teams abschließen kann. Nichts macht produktiver als am Ende eines Tages nicht nur gedanklich sondern auch real einen Haken unter Aufgaben zu machen und sie abzuschließen. Ich mag keine Emails mehr… Ich kann es nicht mehr abwarten mit der neuen Version zu arbeiten. Ich möchte die neue Version. Jetzt!!

Wie ich anfangs schon schrieb: "Ein richtig gutes Produkt erkennt man an den Entzugserscheinungen, die es hinterlässt wenn man es mal nicht zur Verfügung hat". Ich muss zugeben, dass wir auf einem verdammt guten Weg in die Sucht sind: Der Sucht die Produktivität und die Zusammengehörigkeit zu steigeren!

[Update 07. Okt 10:22] Social PM ist wieder da! Im neuen Design. Ich bin glücklich... ;-) Danke an das gesamte Team!

Marcus Eberts

1 Kommentar zu “Woran erkennt man ein gutes Produkt?”

  1. [...] #split {}#single {}#splitalign {margin-left: auto; margin-right: auto;}#singlealign {margin-left: auto; margin-right: auto;}#splittitlebox {text-align: center;}#singletitlebox {text-align: center;}.linkboxtext {line-height: 1.4em;}.linkboxcontainer {padding: 7px 7px 7px 7px;background-color:#ffffff;border-color:#000000;border-width:0px; border-style:solid;}.linkboxdisplay {padding: 7px 7px 7px 7px;}.linkboxdisplay td {text-align: center;}.linkboxdisplay a:link {text-decoration: none;}.linkboxdisplay a:hover {text-decoration: underline;} function opensingledropdown() { document.getElementById(’singletablelinks’).style.display = ”; document.getElementById(’singlemouse’).style.display = ‘none’; } function closesingledropdown() { document.getElementById(’singletablelinks’).style.display = ‘none’; document.getElementById(’singlemouse’).style.display = ”; } L’agence de presse allemande dapd vient de racheter l’agence photographique française Sipa Press au groupe Sud CommunicationStocks Rise As The World Stands On The Precipice Of Sovereign ArmageddonPraktikum an unserem neuen Standort FrankfurtPraktikum an unserem neuen Standort FrankfurtDouble Feature: Autoren gesuchtLV-Doktor warnt vor Schlussverkauf bei Lebensversicherungen Stocks Rise As The World Stands On The Precipice Of Sovereign ArmageddonStaatstrojaner vom BND koordiniert? Fragen zum Thema Prepaid Handy? Die Prepaid-FAQ weiß Rat! esentri corporate Blog - Woran erkennt man ein gutes Produkt? [...]

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